Der Natur- und Vogelschutzverein Oberfreiamt präsentierte sich mit einem Stand am Gartenfest der Gärtnerei Waldispühl in Sins. Dabei wurde auf die Bedürfnisse der Wildbienen hingewiesen.
In der Schweiz leben ungefähr 600 Wildbienenarten, wovon etwa zwei Drittel ...
Der Natur- und Vogelschutzverein Oberfreiamt präsentierte sich mit einem Stand am Gartenfest der Gärtnerei Waldispühl in Sins. Dabei wurde auf die Bedürfnisse der Wildbienen hingewiesen.
In der Schweiz leben ungefähr 600 Wildbienenarten, wovon etwa zwei Drittel ihre Nester unterirdisch im Boden oder in Böschungen anlegen. Da im Siedlungsgebiet immer mehr Flächen gepflastert sind, fehlen den Wildbienen zugängliche Böden, um sich eingraben und ihre Eier ablegen zu können. Ein naturnah gestalteter Garten mit einheimischen Pflanzen in Verbindung mit Sand ist eine gute Basis für einen wertvollen Lebensraum der Wildbienen. Idealerweise ist ungewaschener Natursand zu verwenden, der mit feiner Erde vermischt wird.
Detlef Conradin aus Benzenschwil zeigte mit seinen Fotoaufnahmen eindrücklich auf, wie ein naturnaher Garten Wildbienen anzieht. Er hat fast 60 verschiedene Wildbienenarten in seinem Garten dokumentiert. Desirée Garanin machte auf die Problematik der asiatischen Hornissen aufmerksam, welche aktuell die Schweiz heimsuchen. Sie sind eine grosse Gefahr für die Bienen, Wildbienen und Insekten generell. Infos und Sichtungen der asiatischen Hornisse sind unbedingt zu melden: www.asiatischehornisse.ch.
Der NVVO möchte möglichst viele Leute animieren, ihren Balkon oder Garten mit einheimischen Pflanzen aufzuwerten und Lebensräume für Wildbienen zu schaffen. Im Garten soll es dank der Bienen lebendiger werden.
Für den NVVO: Urs Felix