Meienberg Auf dem Stadtplatz standen die Stände dicht gedrängt. Da dieses Jahr das Amtshaus nicht in die Marktszenerie einbezogen werden konnte, hofften alle auf gutes Wetter – und das Wetter war perfekt!
IRIS CAGLIONI
Schon in den frühen ...
Meienberg Auf dem Stadtplatz standen die Stände dicht gedrängt. Da dieses Jahr das Amtshaus nicht in die Marktszenerie einbezogen werden konnte, hofften alle auf gutes Wetter – und das Wetter war perfekt!
IRIS CAGLIONI
Schon in den frühen Morgenstunden kamen die Marktfahrenden, um ihre Stände einzurichten. Der Markt mit seinen mehrheitlich regionalen Ausstellern ist bekannt für seine kleine, feine Art. Priska Huwiler ist im OK zuständig für die Stände. Sie meinte: «Wir konnten rund 60 Stände platzieren.» Da das Amtshaus nicht zur Verfügung stand, waren es rund 20 Stände weniger als üblich. Auch dieses Jahr kamen Marktbesucher von weiter weg, nicht nur aus den Nachbarkantonen Zug und Luzern. Da gab es auch Leute von Schaffhausen, Bern und Zürich. Pünktlich um 10 Uhr startete der Betrieb. Daniel Fleischli vom OK ist begeistert: «Es ist schön, hier so viele Besucher zu sehen.»
Weihnachtszeit kann kommen
Ein Spaziergang den Ständen entlang lohnte sich. Hier fanden sich keine in Massenproduktion hergestellte Kunststoffartikel, sondern erlesene Dinge, die einen ersten feinen Hauch von Weihnachtsatmosphäre hervorriefen. Ein Mistelzweig, ein Adventskranz oder Kerzen? Weihnachtswichtel, Engel oder doch ein Bratapfellikör? So hatten die Geschenkesuchenden die Qual der Wahl, genauso wie diejenigen, die neue Advents- und Weihnachtsdekoration für Haus und Garten suchten. Viele Standhalter boten selbstgemachte Waren an, ob Gestecke, Tonwaren, Engelvarianten und anderes mehr.
Lebendiges Städtchen
Freude bereiten hiess nicht nur, für andere Geschenke kaufen, es hiess auch, sich selbst etwas Gutes tun. Dies war dank dem breiten kulinarischen Angebot überhaupt nicht schwierig. Der Duft von Bratwürsten und Marroni begrüsste die Besucher bereits auf dem Weg zum Stadtplatz. Die Musikgesellschaft Sins betrieb eine grosse Beiz mit Sitzgelegenheit im Freien und unter Dach, wo Würste oder auch ein Steak vom Grill mit diversen Beilagen genossen werden konnte. Auch der musikalische Genuss war für die Nachmittagsbesucher mit den beiden Ständchen gegeben.
Weitere Köstlichkeiten waren Kürbissuppe, Raclette, Crêpes und warme Getränke wie Kafi mit und ohne Güx oder Punsch und Glühwein. Auch Feines vom Beck wie Berliner oder ein frisches Brot für den nächsten Morgen konnte erworben werden.
Aufpeppen der Klassenkasse
Die Schülerinnen und Schüler der Bez. 1A und ihre Klassenlehrperson Emine Arnold betrieben den Kuchenstand. «Jeder aus der Klasse hatte den Auftrag, für heute selbständig zu Hause zu backen. Wir verkaufen die Köstlichkeiten zu einem moderaten Preis und sammeln so für das kommende Klassenlager.» Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Waren: Weihnachts-Guezli, Muffins, Cakes, Torten, Rouladen oder Brownies. Auch hier war das Motto: die Qual der Wahl. Fazit von Organisatorin Huwiler ist: «Das Wetter war perfekt. Es kam sogar kurz die Sonne hervor und der Himmel zeigte einen Moment lang seine blaue Farbe. Wir hatten ein riesiges Wetterglück.»