Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Hochsaison für Wespen, Bienen und andere stechende Insekten.
pd | Rund 3,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung reagieren allergisch auf Insektengift. Deshalb startet aha! Allergiezentrum Schweiz Anfang Juni ...
Mit den steigenden Temperaturen beginnt die Hochsaison für Wespen, Bienen und andere stechende Insekten.
pd | Rund 3,5 Prozent der Schweizer Bevölkerung reagieren allergisch auf Insektengift. Deshalb startet aha! Allergiezentrum Schweiz Anfang Juni eine Sensibilisierungskampagne zum Thema. Ziel ist es, Betroffene und ihr Umfeld über Risiken, Symptome und das richtige Verhalten im Notfall zu informieren.
«Menschen mit einer bekannten Allergie auf Bienen- oder Wespengift sollten ihr ärztlich verschriebenes Notfallset immer bei sich tragen», sagt Roxane Guillod, Leiterin Fachdienstleistungen bei aha! Allergiezentrum Schweiz. «Bei schweren allergischen Reaktionen kann die rasche Anwendung eines Adrenalin-Autoinjektors lebensrettend sein.»
Eine schwere allergische Reaktion kann innerhalb weniger Minuten nach einem Stich auftreten. Mögliche Symptome sind Hautausschlag, Schwellungen, Atemnot, Schwindel oder Kreislaufprobleme. In schweren Fällen drohen Bewusstlosigkeit oder ein Herz-Kreislauf-Kollaps. Dann müssen sofort der Notruf alarmiert und Medikamente genommen werden.
Für allergische Reaktionen verantwortlich sind in der Schweiz vor allem Stiche von Wespen, Bienen, Hornissen und Hummeln. Auch die Asiatische Hornisse, die sich in der Schweiz zunehmend ausbreitet, gehört zu den möglichen Auslösern.
Gefährlich können Insektenstiche auch für nicht allergische Menschen werden – insbesondere bei Stichen im Mund-, Rachen- oder Halsbereich. Schwellungen können die Atemwege blockieren.
aha! Allergiezentrum Schweiz bietet Schulungen zum Umgang mit Anaphylaxie an. Betroffene und Angehörige lernen dort, Notfallsituationen richtig einzuschätzen und Adrenalin-Autoinjektoren korrekt anzuwenden. Weitere Informationen und Termine unter www.aha.ch/agenda.