Die Schweizerischen Bundesbahnen versprachen uns, dass unser Abenteuer um 7 Uhr morgens starten sollte. Leider wurde dies durch technische Störungen nach hinten verschoben. Wir entschlossen uns prompt, in die nächste Verbindung einzusteigen, damit wir es (hoffentlich pünktlich) zu ...
Die Schweizerischen Bundesbahnen versprachen uns, dass unser Abenteuer um 7 Uhr morgens starten sollte. Leider wurde dies durch technische Störungen nach hinten verschoben. Wir entschlossen uns prompt, in die nächste Verbindung einzusteigen, damit wir es (hoffentlich pünktlich) zu unserer mysteriösen Aktivität schaffen könnten. Im Zug Richtung Bellinzona griffen ein paar traditionell zur ersten Flasche eines fermentierten Traubensafts. Leider wurde uns dieser Genuss verwehrt. Wir sollten für unsere Aktivität noch nicht trinken.
Als wir ankamen, erfuhren wir, dass Canyoning an der Tagesordnung stand. Wir wurden ausgerüstet, schlüpften in ganzer Pracht in unsere Badehosen und durften den angrenzenden Berg erklimmen. Oben angekommen wurden wir instruiert. Beim Canyoning wurde abgeseilt, ins Wasser gesprungen und gerutscht. Nach vier Stunden, gewagten Sprüngen, turbulenten Abseilaktionen und einigen Wartepausen kamen alle mehr oder weniger unversehrt ans Ziel. Bei einigen Turnern hinterliess der Canyon leider bleibendere Spuren, aber das sollte uns nicht aufhalten.
Nachmittags machten wir uns auf den Rückweg nach Bellinzona, wo wir unseren wohlverdienten Abstecher in die erste Beiz tätigten. Revitalisiert machten wir uns auf den Weg in die Unterkunft, ein altes Internat, das zum Hostel umkonzipiert worden war.
Etwas später machten wir uns auf den Weg zum Abendessen, wo es leckere Pizza gab. Danach entschlossen sich einige, die Ausgangsszene von Bellinzona auszukosten. Einige mussten ihren Verletzungen Tribut zollen und machten sich früher auf den Heimweg.
Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstücksbuffet. Gut gestärkt machten wir uns zu einer 1,5-stündigen Wanderung auf. Es bildeten sich drei Gruppen: Eine nahm die schnelle Route, ein paar erreichten ihr Ziel per Autostopp und eine kleinere Gruppe nahm (natürlich freiwillig) die landschaftlich reizvolle Route.
Wieder vereint gab es feine Polenta. Danach machten wir noch ein paar Spiele, und ein paar gingen baden. Anschliessend machten wir uns in der Hitze auf den Weg zurück zum Bahnhof und traten von dort die Heimreise an.
Für den TV Merenschwand: Raphael Davet