Die Theaterreise führte die Gruppe nach Altdorf und zu einer interessanten wie auch theaterreifen Stadtführung zum legendären Herrmann Gessler und der historischen Wilhelm-Tell-Sage.
Über 30 Theatermitglieder trafen sich früh am Morgen zur ...
Die Theaterreise führte die Gruppe nach Altdorf und zu einer interessanten wie auch theaterreifen Stadtführung zum legendären Herrmann Gessler und der historischen Wilhelm-Tell-Sage.
Über 30 Theatermitglieder trafen sich früh am Morgen zur gemeinsamen Fahrt in Richtung Uri.
Frühmorgens in Richtung Süden
Die Stimmung im Bus war von Beginn weg bestens, und so verging die Fahrt zur Talstation Eggberge in Flüelen wie im Fluge.
Mit der Seilbahn ging es hinauf auf die Sonnenterasse über dem Urnersee. Dort erwartete uns nicht nur herrlicher Sonnenschein, sondern auch ein traumhaftes Panorama.
Bei noch etwas frischen Temperaturen spazierte eine grössere Gruppe einen kleinen Rundgang und konnte dabei ausgiebig die tolle Aussicht geniessen. Und dann kam der kulinarische Höhepunkt des Vormittags: Im Bergasthaus Eggberge wartete ein reichhaltiges und grandioses Brunch-Buffet auf die hungrige Theatergesellschaft.
Erst das Alpenpanorama, dann Gesslers Geschichte
Nach dem ausgedehnten Brunch wurde es gemütlich. Bei angeregten Gesprächen zu zweit oder in kleinen Gruppen liess man die Bergwelt auf sich wirken. Es war deutlich zu erkennen, wie sehr alle diese entspannten Momente genossen. Manch einer schien geradezu mit der Landschaft und dem Panorama zu verschmelzen – und aus den Sitzen und Liegen kaum mehr herauskommen zu wollen. Doch auch die schönste Pause hat ein Ende.
Mit der Seilbahn ging es dann wieder hinunter ins Tal und anschliessend weiter nach Altdorf.
Dort wartete bereits der nächste Höhepunkt: eine ganz besondere Stadtführung. In zwei Gruppen aufgeteilt, wurden wir von zwei historisch gekleideten Stadtführerinnen durch die Gassen und historischen Gemäuer von Altdorf geführt. Dabei schlüpften sie in die Rolle der Frau des legendären Reichvogts Hermann Gessler. Mit viel Charme, Humor und schauspielerischem Können erzählten die beiden, wie Gesslers Gemahlin ihren Mann erlebt haben könnte und warum dieser alles andere als gut auf Wilhelm Tell zu sprechen war. Die Geschichte rund um Tell, Gessler und den berühmten Apfelschuss wurde dabei aus einer ungewohnten Perspektive erzählt. Für die Theaterleute aus Auw war diese Form der Erzählung eindrücklich: Wie lebhaft eine Geschichte dargestellt werden kann!
Ein gelungener Abschluss
Bei einem Abschlusstrunk wurde das Gehörte und Gesehene noch einmal ausgetauscht und diskutiert. Einige nutzten die Gelegenheit zudem, das historische Türmli auf dem Hauptplatz und dessen eigene Geschichte zu entdecken. Gegen Abend hiess es dann Abschied nehmen von Altdorf. Mit neuen Eindrücken und guter Laune ging es zurück ins Freiamt.
Angekommen in Auw wurde die gelungene Reise traditionell mit einem gemütlichen Znacht im Hirschen abgeschlossen. Ein herzliches Dankeschön an die Reiseleiterin Gabi für die Organisation. Eine tolle Theaterreise – und wer weiss: Vielleicht begegnet uns Hermann Gessler ja auch demnächst auf einer Bühne wieder.
Für die Theatergruppe Auw: Roland Suter