Das Erfreuliche zuerst: Die Oberfreiämter Gemeinden sind unverändert attraktiv: hohe Lebensqualität, vielfältige Kultur- und Freizeitangebote und ein gutes Angebot an Arbeitsplätzen.
pd | Kein Wunder, dass zum Beispiel in Muri die ...
Das Erfreuliche zuerst: Die Oberfreiämter Gemeinden sind unverändert attraktiv: hohe Lebensqualität, vielfältige Kultur- und Freizeitangebote und ein gutes Angebot an Arbeitsplätzen.
pd | Kein Wunder, dass zum Beispiel in Muri die Einwohnerzahl seit 2020 um 7,5 Prozent gestiegen ist. Die weniger erfreuliche Kehrseite dieser Entwicklung ist, dass der Ausbau der Strasseninfrastruktur nicht Schritt gehalten hat. Staus treten immer häufiger auf und dauern immer länger. Zusätzlich belastet der stark zunehmende Durchgangsverkehr, insbesondere in Nord-Süd-Richtung, die Situation weiter. Auch der nicht motorisierte Verkehr gerät zunehmend unter Druck.
Wie sehr die Verkehrsprobleme die Gemüter bewegen, zeigte sich zuletzt in den Diskussionen rund um neue Tempobeschränkungen in mehreren Gemeinden.
Unter dem Titel «Brennpunkt Oberfreiamt» widmet sich eine Veranstaltungsreihe aktuellen Themen, die die Menschen in der Region bewegen. Organisiert wird sie von Alexander Eigensatz aus Sins sowie den Murianern Günter Trost und Jörg Weiss. Nach vier sehr erfolgreichen Anlässen steht nun am 17. März die fünfte Ausgabe bevor, erneut im Dachtheater des Klosters Muri. Im Zentrum steht diesmal das Thema «Oberfreiamt unterwegs: Zukunft des Strassenverkehrs». Der Eintritt ist frei.
Der Abend beginnt mit zwei Referaten von Dominik Kramer, Leiter der Sektion Verkehrsplanung des Kantons Aargau, und Marius Büttiker, Leiter der Sektion Strassen 2 des Kantons Aargau. Anschliessend folgt eine Podiumsdiskussion mit Milly Stöckli, ehemalige Grossrätin und ehemalige Vizepräsidentin der Gemeinde Muri, Josef Huwiler, ehemaliger Gemeindeammann von Sins, sowie Hannes Tobler, Grünen-Grossrat und Vertreter des VCS Aargau. Danach erhält in einer offenen Diskussion vor allem das Publikum das Wort.
Zum Abschluss laden die Veranstalter zu einem Apéro ein, der Gelegenheit zu weiteren Gesprächen im kleinen Kreis bietet.