Handelt es sich bei der Leibspeise des Igels wirklich um Schnecken? Wie und womit werden neugeborene Igelbabys gefüttert? Wo werden Igel ausgewildert, nachdem sie gesund gepflegt wurden?
Am Mittwoch, 10. Juni besuchten 15 Kinder und Begleitpersonen mit vollbepacktem Frage-Rucksack ...
Handelt es sich bei der Leibspeise des Igels wirklich um Schnecken? Wie und womit werden neugeborene Igelbabys gefüttert? Wo werden Igel ausgewildert, nachdem sie gesund gepflegt wurden?
Am Mittwoch, 10. Juni besuchten 15 Kinder und Begleitpersonen mit vollbepacktem Frage-Rucksack die Igelauffangstation in Ebikon. Das grosse Interesse an den putzigen Stacheltieren zeigte sich am rasch ausgebuchten Ausflug.
Evelyne Noser, die Leiterin der Igelauffangstation, teilte ihre Herzensangelegenheit mit uns – das Wertschätzen und Schützen von Igeln. Zunächst wollte sie herausfinden, welches Wissen die Kinder bereits über dieses Tier besitzen. Es war beeindruckend, welche Informationen zusammengetragen werden konnten. Ergänzend dazu präsentierte Evelyne Noser, die auf 45 Jahre Erfahrung zurückblickt, viel Wissen sowie alles Wesentliche über das Leben und den Schutz der Igel.
Der Höhepunkt des Besuchs war der behutsame Blick auf einige der tierischen Patienten, die derzeit in der Station medizinisch versorgt und aufgepäppelt werden. Mucksmäuschenstill war es in der pappvollen Auffangstation. Die Expertin wusste so manche Geschichte mit Happy End zu erzählen. Die jungen Naturfreunde hörten gespannt ihren Erzählungen zu und stellten interessante Fragen. Spätestens beim Füttern eines Igelbabys gingen die letzten Herzen auf.
Der Besuch war ein voller Erfolg. Mit neugewonnen Erkenntnissen und Begeisterung für die stacheligen Tiere traten die frischgebackenen «Igel-Experten» nach dem Zvieri ihren Heimweg an.
Für den Frauenbund Dietwil: Lucia Stöckli