Ein geheimnisvoller Schamane, packende Missionen im Wald und der finale Sieg über finstere Mächte: Hinter den Kindern und Jugendlichen der Jungwacht Sins liegt eine Woche voller Action, Zusammenhalt und magischer Momente. Das diesjährige Sommerlager (SOLA) verwandelte die ...
Ein geheimnisvoller Schamane, packende Missionen im Wald und der finale Sieg über finstere Mächte: Hinter den Kindern und Jugendlichen der Jungwacht Sins liegt eine Woche voller Action, Zusammenhalt und magischer Momente. Das diesjährige Sommerlager (SOLA) verwandelte die Teilnehmenden in eine mutige Bruderschaft, die sich den bösen Hexen stellte.
Alles begann an einem Samstagmorgen in Sins. Kaum angekommen, wurden die jungen Abenteurer vom ehrwürdigen Anführer einer geheimnisvollen Bruderschaft empfangen und auf ihre erste Mission geschickt: In Luzern mussten verborgene Artefakte aufgespürt werden. Nach erfolgreicher Schnitzeljagd ging es weiter zum eigentlichen Lagerplatz in Ruswil. Belohnt mit einer prächtigen Aussicht, bauten die Kinder ihre Zelte auf, bevor am Abend die feierliche Aufnahme in die Bruderschaft zelebriert wurde.
Schon am Sonntag erreichte die Gruppe die Nachricht, dass die Hexen zurückgekehrt seien. Um sich gegen das Böse zu wappnen, fertigten die Kinder kunstvolle Bruderschaftsmasken aus Gips an und erweiterten ihre Zelte mit kreativen Holzbauten und Vorzelten. Am Montag verlagerte sich das Geschehen in den Wald: Hier erlernten die Kinder wichtige Knotentechniken und konstruierten damit eine Seilbrücke und eine Schaukel. Währenddessen bauten die Leiter eine eigene kleine Seilbahn, die sofort ausgiebig getestet wurde.
In den folgenden Tagen nahm die Hexenjagd an Fahrt auf. Bei einem intensiven Geländespiel im Unterholz ergaunerten sich die Hexenjäger Rohstoffe von Goblins, um die Goldhexe mit Aluminiumbällen, ihrer einzigen Schwachstelle, zu besiegen. Am Dienstag bewiesen die Jugendlichen beim Karten- und Kompasskunde-Workshop Orientierungssinn, bevor sie mit einem hinterhältigen Gifttrank-Manöver auch der gefährlichen Gifthexe das Handwerk legten.
Wanderung in zwei Gruppen
Zur absoluten Zerreissprobe kam es am Mittwoch: Um die mächtigen Zwillingshexen gleichzeitig auszuschalten, musste sich die Schar aufteilen und eine längere Wanderung antreten. Während die älteren Kinder bis nach Wolhusen wanderten und in Romoos zuschlugen, spürten die Jüngeren die zweite Hexe in Malters auf. Nach dem koordinierten Doppelsieg wartete die Belohnung: Die älteren Teilnehmer versuchten ihr Glück beim echten Goldschürfen im Napfgebiet, während die Jüngeren den Erlebnisspielplatz auf der Krienseregg besuchten. Die ältesten Jugendlichen (die Pios) genossen derweil einen Veloausflug in die Badi Sursee.
Gestärkt in den finalen Kampf
Am Donnerstagmittag hatte die Küchen-Crew frei. Die Teilnehmer schnippelten Gemüse und marinierten Fleisch, um sich ihre Fajitas selbst zuzubereiten. Frisch gestärkt bereiteten sie sich am Freitag mit einem intensiven Training auf den finalen Kampf gegen den Puppenspieler-Dämon vor. In der Dunkelheit eines «heiligen Tempels» gelang das grosse Ritual: Der Puppenspieler-Dämon erschien, doch Brüder der Bruderschaft schnitten mit magischen Scheren seine Marionettenfäden durch, und der Anführer versetzte ihm den Todesstoss. Der glorreiche Sieg wurde mit einem festlichen Casino-Abend und einer magischen Nacht unter freiem Sternenhimmel gefeiert.
Am Samstag hiess es schliesslich Abschiednehmen. Nach einem letzten, von den ältesten Teilnehmern organisierten Geländespiel und dem gründlichen Aufräumen des Platzes wurde die Heimreise angetreten. In Sins wurden die müden, aber überglücklichen Kinder von ihren Eltern herzlich empfangen. Mit dem traditionellen, lautstarken Lagerruf «Tschieiei» ging eine unvergessliche Woche zu Ende, die allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Für die Jungwacht Sins: Aaron Troxler