Am letzten Freitag versammelten wir uns sehr früh morgens vor dem Schützenhaus in Sins, um gemeinsam nach Airolo aufzubrechen, um am 20. Tessiner Kantonalschützenfest teilzunehmen.
Genügend Zeit eingeplant
Da gleichzeitig auch vielerorts ...
Am letzten Freitag versammelten wir uns sehr früh morgens vor dem Schützenhaus in Sins, um gemeinsam nach Airolo aufzubrechen, um am 20. Tessiner Kantonalschützenfest teilzunehmen.
Genügend Zeit eingeplant
Da gleichzeitig auch vielerorts Ferienbeginn war, haben wir entsprechend viel Zeit eingeplant. Allerdings verlief die Durchfahrt durch den Gotthardtunnel reibungslos und ohne nennenswerten Verkehr, sodass wir sogar die ersten waren im Festzentrum in Faido. Wobei der Begriff «Festzentrum» doch etwas hochgegriffen war, wenn man dies verglich mit zum Beispiel unserem Aargauer Kantonalschützenfest, das wir vor zwei Jahren im Freiamt auf die Beine gestellt hatten. Entsprechend schnell waren wir durch die Waffenkontrolle und weiter zu unserem gebuchten Schiessstand in Airolo.
Hohe Messlatte
Mit genügend Vorlaufzeit, um einen Kaffee zu geniessen (die Gipfeli waren es jedenfalls nicht) und sich mental einzustimmen, konnten die ersten Schützen unserer Delegation Punkt 8 Uhr starten. Während des ganzen Tages hatten wir Zeit, um unsere gelösten Stiche zu absolvieren. Es wurden im Grossen und Ganzen doch ordentliche Resultate erzielt, und insbesondere unser Präsident René Infanger legte die Messlatte mit 98 von maximal 100 Punkten im Sektionsstich ziemlich auf das höchste Niveau.
Zurück in Faido beendeten wir die Teilnahme am Schützenfest mit der Abrechnung und nahmen verdient unsere Auszeichnungen und Preise entgegen.
Übernachtung auf dem Gotthard
Weiter ging es auf unserer zweitägigen Schützenreise nach einem Apéro-Halt bei schönstem Wetter im Grotto Laghetti, hinauf zum Gotthardpass auf der alten Tremola. Gekonnt navigierte, wie immer, unser Gusti Stocker den Bus die engen Serpentinen hinauf bis zur Passhöhe, wo wir uns im Hotel Albergo San Gottardo einquartierten und ein feines Nachtessen genossen. Am nächsten Morgen besichtigten wir noch die «Sasso San Gottardo», deren Eingang gleich in unmittelbarer Nähe des Hotels lag. Sasso San Gottardo ist eine ehemalige, streng geheime Schweizer Militärfestung im Gotthardmassiv, die heute als Museum zugänglich ist. Dieses Artilleriewerk war bis 1998 als eines der letzten dieser Art militärisch in Betrieb.
Mit insgesamt 2,4 Kilometer Tunnel inklusive einer Standseilbahn und etlichen Kavernen mit Ausstellungsexponaten, ist diese sehr weitläufig und wir haben auch entsprechend viel Strecke zu Fuss zurückgelegt. Mit diesen sehr interessanten Eindrücken machten wir uns anschliessend auf den Rückweg nach Sins und waren froh, dass wir bei diesen Temperaturen nicht in der Blechlawine standen, die sich zunehmend vor dem Gotthard-Nordportal bildete.
Für den Verein: Peter Huber
Vereinsresultate SG Sins
98 Punkte: Infanger René, 93: Huber Peter, 91: Duss Peter, 88: Duss Thomas, 86: Ettlin Josef, Villiger Josef, 85: Bussmann Peter, Paulovcák Jakub, Krauer Josef, 83: Huwiler Hans, 82: Stocker August, Vollenweider Robert, 81: Paulovcák Milan, 75: Wicki Robert, 68: Duss Mirjam, Paulovcák Tomas