Der traditionelle Seniorenausflug des Gewerbevereins Sins und Umgebung fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Gut so, denn der nachmittägliche Genuss fand im Freien statt.
IRIS CAGLIONI
Denn sie wissen nicht, wohin die Reise geht. Wie jedes Jahr fuhren ...
Der traditionelle Seniorenausflug des Gewerbevereins Sins und Umgebung fand bei strahlendem Sonnenschein statt. Gut so, denn der nachmittägliche Genuss fand im Freien statt.
IRIS CAGLIONI
Denn sie wissen nicht, wohin die Reise geht. Wie jedes Jahr fuhren auch heuer die Gewerbetreibenden der Region die Senioren aus. Das Ziel ist jeweils eine Überraschung, die Fahrt dorthin soll gemütlich sein, über Land führen und den Gästen möglichst einen für alle Sinne genussvollen Nachmittag bescheren.
Dieses Jahr kutschierten 19 Fahrerinnen und Fahrer ihre 65 Passagiere ins zürcherische Limmattal. Die vorgeschlagene Route führte durch das Knonauer Amt, weiter nach Mettmenstetten, Affoltern am Albis, Hedingen, Birmensdorf und Urdorf Richtung Schlieren und dann über die Limmat zum Kloster Fahr.
Besichtigung der Klosterkirche
Das Benediktinerinnenkloster beherbergt heute noch rund 17 Schwestern und ist zusammen mit dem Kloster Engelberg gemäss eigenen Angaben das weltweit einzige noch existierende Doppelkloster. Die spannenden Einzelheiten über die Entstehung und den Wandel des Klosters erfuhren die Gäste des Gewerbevereins bei einer Präsentation in der Klosterkirche. Die Theologin Monika Bauer informierte über die Malereien in der Kirche und über die einzigartige Art der Altäre. «Die Holzaltäre enthalten Intarsien aus Marmor – gefertigt in der Tessiner Ortschaft Arzo», erzählte sie mit Eifer. «Etwas Derartiges gibt es sonst nirgends zu sehen.» Gebannt und interessiert verfolgten die Ausflügler vom Oberfreiamt die Ausführungen der Fachperson.
Verköstigung einmal anders
Auf einem Aussenplatz unter schattigen Bäumen standen Tische bereit. Weisse Tischtücher zierten die Holztische und verliehen ihnen eine schlichte Eleganz. An zwei grossen Tafeln war das Kuchenbuffet aufgebaut. «Dieses Jahr haben wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen, und nicht wie bisher zu einem Mittagessen. Vielleicht war dieser Punkt ausschlaggebend für die geringere Anzahl der Anmeldungen», teilte Britta Kapitzki vom Gewerbeverein, Organisatorin des Anlasses, mit.
Die Lust auf etwas Süsses lockte die Senioren an die Tische. Insgesamt standen sieben Sorten Kuchen bereit, ebenso Süssmost, Wasser und Kaffee. Auch ein Glas Wein durften sich die Senioren genehmigen, denn sie wurden ja chauffiert.
Nur positives Echo
Oskar Betschart und seine Schwester Edith Sidler spielten auf ihren Schwyzerörgeli volkstümliche Musik und trugen damit zur fröhlichen Stimmung bei. Sogar auf ein kleines Tänzchen liessen sich zwei Damen ein. «Wir sind dieses Jahr das erste Mal mit dabei. Es ist ein herrlicher Ausflug», teilte ein Abtwiler Ehepaar mit. Eine andere Dame meinte, die Kuchen seien so herrlich – wie hausgemacht. Weiter meinte ein Senior: «Ich geniesse den schönen Nachmittag jedes Jahr.» Die angeregten Gespräche unter freiem Himmel wurden durch eine kurze Begrüssung des gastronomieverantwortlichen Harry Pfändler unterbrochen. Er informierte über die Angebote des Kulinarikhofs Fahr.
Kapitzki nutzte den Moment, um die Infos zur Rückfahrt mitzuteilen: «Ich wünsche Ihnen allen einen weiterhin gemütlichen Nachmittag und später eine gute Heimfahrt mit Ihrem Fahrer.»
Zwischen 16.30 und 17 Uhr löste sich die Gesellschaft wieder auf, und die Senioren wurden von ihren Chauffeuren nach Hause gebracht.