Leichtsinn, Übermut, Alkoholkonsum, Kälte und Strömung können beim Baden und Schwimmen schnell zur Gefahr werden. Bei den meisten Ertrinkungsunfällen gehen die Betroffenen plötzlich unter. Auch gute Schwimmfähigkeiten reichen dann häufig nicht mehr aus. Vor ...
Leichtsinn, Übermut, Alkoholkonsum, Kälte und Strömung können beim Baden und Schwimmen schnell zur Gefahr werden. Bei den meisten Ertrinkungsunfällen gehen die Betroffenen plötzlich unter. Auch gute Schwimmfähigkeiten reichen dann häufig nicht mehr aus. Vor dem Baden müssen also auch Energiereserven, Gesundheit und Aufmerksamkeit stimmen. Deshalb: Die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen – im See und im Fluss genauso wie im Schwimmbad.
Die sechs Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG 7 helfen, die wichtigsten Punkte nicht aus den Augen zu verlieren:
1 Kinder nur begleitet ans Wasser lassen – kleine Kinder in Griffnähe beaufsichtigen.
2 Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser. Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
3 Nie überhitzt ins Wasser springen. Der Körper braucht Anpassungszeit.
4 Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen. Unbekanntes kann Gefahren bergen.
5 Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser. Sie bieten keine Sicherheit.
6 Lange Strecken nie alleine schwimmen. Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.