pd | Kurz nach 8 Uhr stiegen die gut gelaunten Teilnehmenden der Pro Senectute Muri in den Zug. Die Reise führte über Luzern und Malters ins Eigenthal. Die Langwanderung mit Wanderleiterin Trudi Sigwart startete gemütlich. Vorbei ging es an schmucken Häusern und ...
pd | Kurz nach 8 Uhr stiegen die gut gelaunten Teilnehmenden der Pro Senectute Muri in den Zug. Die Reise führte über Luzern und Malters ins Eigenthal. Die Langwanderung mit Wanderleiterin Trudi Sigwart startete gemütlich. Vorbei ging es an schmucken Häusern und allerlei Getier. Bald führten gut präparierte Waldwege bergauf Richtung Würzenegg. Auch eine steile und wurzelige Passage wurde problemlos gemeistert. Schliesslich hatte die Gruppe zuvor bei einem Gedächtnisspiel auch ihr Gehirn auf Trab gebracht.
Beim Picknickplatz wäre eigentlich der Pilatus zu sehen gewesen. Doch er versteckte sich im Nebel. Kurzerhand «benannte» die Gruppe die Gipfel mit ausgestrecktem Finger in die Nebelwand hinein. Beim Chraigütsch wurde sie dafür belohnt: Eine herrliche Aussicht Richtung Luzern und Mittelland erwartete die Wandernden.
Weiter ging es der Rümlig entlang zur Alp Unterlauelen. Dort wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von einer freundlichen Wirtin empfangen. Feiner Zwetschgenstreuselkuchen und weitere leckere Desserts warteten auf sie.
Gut gestärkt machte sich die Gruppe auf den Weg zur Bushaltestelle Eigenthal Talboden. Dort erlebten die Wandernden eine kleine Überraschung: Sie waren zu früh. Ein Blick auf den Fahrplan sorgte jedoch für Erleichterung, denn der Bus kam sogar etwas früher.
Entspannt nahm die Gruppe Platz, liess den schönen Wandertag nochmals Revue passieren und trat die Heimreise an.
Kurzwanderung mit Wanderleiterin Getrud Notter
Sich ohne eigenes Billett mit Gleichgesinnten in den Zug zu setzen, war für die Teilnehmenden der Kurzwanderung an diesem Morgen möglich, denn für das Gruppenbillett war gesorgt. Mit dem Postauto verliess die Gruppe Luzern und Kriens und tauchte schon bald in eine Welt ein, in der sich Fuchs und Hase gute Nacht sagten. Munter wurde geplaudert, nur ab und zu unterbrochen vom lauten «Tü-da-do» des Postautos. Beim Eigenthalerhof hiess es aussteigen. Nach einigen Aufwärmübungen, einem vorsorglichen WC-Besuch und dem Ausfahren der Teleskopstöcke startete die Wanderung.
Ein abwechslungsreicher Weg führte abwärts durch den Wald und vorbei an Wiesen mit Herbstzeitlosen. Die Bewegung tat gut, denn an diesem Vormittag war es nicht allzu warm. Nach einem Blick Richtung Luzern und See stieg die Gruppe zum Chrüzhubel mit seinem Rastplatz hoch, wo die Picknickpause eingelegt wurde.
Nach den heissen Sommertagen genossen es alle, wieder gemeinsam bei angenehmeren Temperaturen unterwegs zu sein. Mit guter Laune wurden auch kurze, steilere Passagen über Stock und Stein gemeistert. Auf dem letzten Wegstück vor Schwarzenberg reichte die Sicht bis zum Sempachersee und linkerhand ins hügelige Entlebuch. Die Wanderleiterin berichtete zudem über die Schwarzenberger Krippenfiguren, die als Kulturgut mit Ursprung in diesem Ort gelten.
Auch eine Einkehr ins Restaurant gehörte zum Abschluss des Wandertags dazu. So sass die Gruppe noch etwas gemütlich zusammen und fuhr anschliessend zufrieden mit Bus und Bahn nach Hause.
Lust bekommen?
Die Kurz- und Langwanderungen der Pro Senectute Muri richten sich an alle wanderfreudigen Menschen ab 60 Jahren. Sie bieten abwechslungsreiche Touren, schöne Landschaften und geselliges Beisammensein.
Das Jahresprogramm ist im Internet unter www.ag.prosenectute.ch zu finden. Interessierte können gerne einmal an einer Schnupperwanderung teilnehmen.