Am Samstag, 4. Juli reiste der Motoclub morgens ab Mühlau via Olten nach Bern. Die erste kurze Etappe nutzten wir Motoclübler für den obligaten Reise-Apéro, Malvoisie und Schinkengipfeli.
In Bern deponierten wir unser Gepäck im Hotel Bären, in nächster ...
Am Samstag, 4. Juli reiste der Motoclub morgens ab Mühlau via Olten nach Bern. Die erste kurze Etappe nutzten wir Motoclübler für den obligaten Reise-Apéro, Malvoisie und Schinkengipfeli.
In Bern deponierten wir unser Gepäck im Hotel Bären, in nächster Nähe zum Bundeshaus. Nun ging es auf die erste Erkundungstour. Auf dem Bundesplatz spürte man die Euphorie der Frauen-Fussball-EM. Es gab verschiedene Animations- und Verpflegungsstände, eine grosse Bühne mit Live-Musik und einem riesigen Bildschirm. Wir betrachteten die bunte Beflaggung der Altstadt und schlenderten durch die Laubengänge mit ihren Geschäften.
Unesco-Altstadt-Führung
Zum Mittagessen traf sich die Gruppe im Restaurant Röschtigraben und genoss ein leckeres Zmittag. Um halb zwei Uhr begrüsste uns Daniel Rihs zur Unesco-Altstadt-Führung. Auf dem kurzen Weg zum Zytgloggeturm erzählte er uns bereits die ersten geschichtlichen Ereignisse. Jetzt wurde es richtig spannend. Wie funktioniert diese Uhr? Schaut auf den Güggel und dann zum Narren, der schlägt bereits die Stunden an seine beiden Glöcklein. Der Bärenzug der Stadtwache dreht seine Runden und der Hahn schreit zum zweiten Mal. Die Viertelstundenglocke ertönt. Chronos, Gott der Zeit, dreht die Sanduhr und hebt das Zepter zum Kommando des Stundenschlags. Hans von Thann, der goldene Stundenschläger zuoberst auf dem Turm, schlägt die grosse Stundenglocke. Der Güggel kräht zum dritten Mal und verkündet damit den Beginn einer neuen Stunde. Die astronomische Uhr zeigt die Minuten, Stunden in Tag und Nacht, Tage, Monate, Mondphasen und Sternzeichen. Im Torbogen hängt die Fotografie des Uhrwerks, ein eindrückliches Zusammenspiel von Zahnrädern und Verbindungsstangen. Eine Meisterleistung der Technik.
Geschichte der Stadt
Weiter ging es der Hauptgasse entlang, am Albert-Einstein-Haus vorbei durch ein schmales Verbindungsgässchen zum Münster. Rihs erzählte uns einiges über die Geschichte der Stadt Bern, Anekdoten zum Schmunzeln und allerlei Wissenswertes. Beim Münster bestaunten wir das Hauptportal mit seinen Sandsteinfiguren, die das Jüngste Gericht darstellen. Die spätgotische Kirche ist das höchste Gebäude in der Stadt Bern. Nach dieser lehrreichen, interessanten Führung haben wir uns einen Apéro in einer lauschigen Gartenbeiz verdient.
Nachtessen an der Aare
Zum Abendessen trafen sich alle zehn Motoclübler im Restaurant da Keli an der Aare – ein gemütlicher Abend unter schattigen Bäumen.
Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück ging es mit dem Bus zum Bärenpark. Ein Schauspiel der besonderen Art, den Bären bei der Futtersuche, beim Spielen und Baden zuzuschauen. Im Restaurant Altes Tramdepot offerierten uns Ursina und Jürg eine Getränkerunde. Vielen Dank. Über Bern zogen erste Wolken auf und einige Regentropfen fielen vom Himmel. Wir traten, noch vor dem Schweizer Fanmarsch, die Heimreise an. Bern ist immer eine Reise wert.
Besten Dank unserem Aktuar Raphi für das Organisieren und den Apéro im Zug.
Für den Verein: Claudia Giger