Am Mittwoch, 7. Mai traf sich der Samariter Dietwil zum alljährlichen Maibummel – ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Vereinsjahr, der heuer unter dem Motto «Unschuldig Schuldig» stand. Pünktlich um 18.40 Uhr ging es vom Bahnhof Zug zu Fuss durch die schöne ...
Am Mittwoch, 7. Mai traf sich der Samariter Dietwil zum alljährlichen Maibummel – ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Vereinsjahr, der heuer unter dem Motto «Unschuldig Schuldig» stand. Pünktlich um 18.40 Uhr ging es vom Bahnhof Zug zu Fuss durch die schöne Zuger Innenstadt zum Startpunkt der geplanten Stadtführung – thematisch passend bei der geschichtsträchtigen St. Oswaldskirche. Die Führung begann um 19 Uhr und stand ganz im Zeichen der Zuger Hexenprozesse. Unter der Leitung von Maria Greco und ihrer eindrucksvollen Inszenierung «Unschuldig Schuldig» begaben wir uns auf eine rund 80-minütige Reise durch ein düsteres Kapitel der lokalen Geschichte. Bei regnerischem Wetter folgten wir der Route, die von der St.-Oswaldskirche durch die Altstadt und dem Ufer des Zugersees entlang bis zur Schutzengelkapelle führte. Die atmosphärischen Kulissen der Altstadt, gepaart mit spannenden historischen Erzählungen, sorgten für einen fesselnden und nachdenklich stimmenden Rundgang. Im Anschluss an die Führung war der Abend jedoch noch lange nicht zu Ende. Gemeinsam spazierten wir zum nahegelegenen «Freiruum», wo man den Abend kulinarisch ausklingen liess. Bei feinem Essen und geselligem Beisammensein bot sich die Gelegenheit, sich über das Erlebte auszutauschen und den Vereinsgeist zu stärken. Organisiert wurde der Maibummel mit viel Engagement von Irene und Sybille.
Der Maibummel bleibt in bester Erinnerung – als ein Ausflug, der Geschichte lebendig machte, Gemeinschaft pflegte und den Alltag für ein paar Stunden vergessen liess.
Für den Verein: Saskia Weber