Wenn die Tage kürzer werden und der Nebel durch Dietwil schleicht, ist es Zeit für den Lichterumzug. Unter klarstem Sternenhimmel besuchte eine grosse Schar am Dienstag, 4. November den sehr stimmungsvollen Umzug der Schule Dietwil. Traditionsgemäss liefen die Schulkinder gemeinsam ...
Wenn die Tage kürzer werden und der Nebel durch Dietwil schleicht, ist es Zeit für den Lichterumzug. Unter klarstem Sternenhimmel besuchte eine grosse Schar am Dienstag, 4. November den sehr stimmungsvollen Umzug der Schule Dietwil. Traditionsgemäss liefen die Schulkinder gemeinsam mit den Kindern des Kindergartens, der Spielgruppe und des Muki-Turnens nach dem Eindunkeln eine Runde durch das Dorf. Dabei liessen sie sich mit ihren aufwändig geschnitzten Räbeliechtli und gebastelten Laternen von ihren Angehörigen am Strassenrand bestaunen. Singend und mit ihren Kunstwerken in der Hand laufend, zogen sie so durchs Dorf und kreierten damit eine fast schon magische Stimmung. Auf dem Schulhausplatz angekommen erwarteten die Teilnehmenden gruselig geschnitzte Kürbisse der ältesten Schulkinder, welche voller Staunen betrachtet wurden. Auch ein kleines Platzkonzert, bei welchem die Kinder noch einmal ihre eingeübten Lieder darboten, durfte nicht fehlen. Mit Unterstützung der Musikgesellschaft Dietwil und einigen Musikschülern gelang ein rührendes Konzert mit beliebten Lichterumzug-Klassikern.
Zum Schluss durften sich alle mit einem wärmenden Punsch bedienen. Für die mitlaufenden Kinder gab es diesmal als besonderen Leckerbissen einen Hot Dog. Mit satten Bäuchen und rundum zufrieden traten alle ihren Heimweg an.
Ob wohl in den Träumen aller noch etwas weiter gesungen wurde? «Mis Räbe-Räbeliechtli – ändlech esch es sowiit…» Nachgehallt hat dieser Umzug jedenfalls bestimmt bei allen Anwesenden.
Für die Schule Dietwil: Evelyne Spörri