Nach sechs langen Jahren war der FC Sins am Fasnachtsumzug endlich wieder mittendrin statt nur dabei. Die Vorfreude innerhalb der Teilnehmer war von Anfang an spürbar.
bb | Seit der ersten Teilnahme im Jahr 1992 sind erstaunlicherweise noch immer dieselben ...
Nach sechs langen Jahren war der FC Sins am Fasnachtsumzug endlich wieder mittendrin statt nur dabei. Die Vorfreude innerhalb der Teilnehmer war von Anfang an spürbar.
bb | Seit der ersten Teilnahme im Jahr 1992 sind erstaunlicherweise noch immer dieselben Mitglieder mit Herzblut dabei. Diese Treue und Kameradschaft zeichnen den Verein besonders aus.
Das bewährte Ritual blieb dennoch unverändert. Am Samstag stand traditionell das «Wage boue» auf dem Programm. Am Montag folgte der grosse Umzug als Höhepunkt der Fasnacht. Und am Dienstag wurde beim «Wage abboue» wieder alles sorgfältig abgebaut.
In diesem Jahr gab es jedoch eine kleine Premiere: Ein neuer Fahrer übernahm das Steuer des Traktors «David Brown». Souverän lenkte er den 60-jährigen Traktor samt grossem Wagen durch die engen Kurven der Umzugsroute.
Unter dem Motto «Mamma Mia» verwandelten sich Petra und die zehn Männer in echte Retro-Stars. Zur legendären Musik von ABBA präsentierten sie eine mitreissende Choreografie auf dem Fasnachtswagen. Die Stimmung war ausgelassen und begeisterte das Publikum am Strassenrand. Zusätzlich wurden über 100 Kilogramm Lindorkugeln grosszügig an Gross und Klein verteilt. Die süsse Überraschung kam hervorragend an und sorgte für strahlende Gesichter bei den Besuchern.
Nach dem Umzug traf sich die Gruppe auf dem festlich geschmückten Fasnachtsgelände auf der Ammannsmatt. Gemeinsam mit Hunderten anderer Fasnächtler wurde dort weitergefeiert. Später zog die fröhliche Truppe durch verschiedene Beizen in Sins. Bis in die späten Abendstunden wurde gelacht, getanzt und angestossen.
Irgendwann machte sich dann doch der eine oder andere müde, aber glücklich auf den Heimweg. Am darauffolgenden Tag wurde der Wagen zwar abgebaut. Doch das Grinsen vom Vortag war den FC-lern noch immer ins Gesicht geschrieben.
Man war sich einig: Nach über 30 Jahren war es in diesem Jahr die letzte Teilnahme des FC Sins am legendären Fasnachtsumzug in Sins .... oder vielleicht auch nicht.