Am Freitagnachmittag startete der Pfuserball zum 30-jährigen Jubiläum. Die Familienguggenmusig lud am Nachmittag zum Kinderball ein. Nach dem Monsterkonzert waren die Türen für alle ab 16 Jahren geöffnet.
IRIS CAGLIONI
Gelb, Grün, ...
Am Freitagnachmittag startete der Pfuserball zum 30-jährigen Jubiläum. Die Familienguggenmusig lud am Nachmittag zum Kinderball ein. Nach dem Monsterkonzert waren die Türen für alle ab 16 Jahren geöffnet.
IRIS CAGLIONI
Gelb, Grün, Orange und Pink waren die leuchtenden Neonfarben des Abends. Das Schwarzlicht im Saal, und insbesondere im Fanasy-Kafi liess das Ambiente entsprechend leuchten. Im Fanasy-Kafi fühlte es sich so an, als befände man sich in einer Unterwasserwelt – ganz tief unten, dort, wo die grossen Quallen leben. Hier war die Stimmung ruhiger als oben, es war der Bereich, um sich zu setzen und gemütlich etwas zu trinken.
Nach dem Monsterkonzert
Ab 19.30 Uhr ging in der Haupthalle die Space-Party ab. Den Einstieg in den Abend gaben rhythmisch die TGIF, die Tambourengruppe im Freiamt. Ab 21 Uhr spielten im Stundentakt die Guggenmusigen auf. Die erste Gugge waren die Näbelgeister aus Jonen. Die Gastgeber spielten um 22 Uhr, dann die Rüüsstalschränzer aus Sins, die Hasenwürger aus Dietwil, und als letzte Gugge des Abends traten um 1 Uhr die Sinser Väntilwörger auf.
Auch «Major Tom», der bekannte Song von Peter Schilling aus dem Jahr 1982, fehlte nicht. Dieser alte Ohrwurm liess die Menge mitsingen. Glitzeranzüge, Alufoliengebilde, Leuchtwesten und eine ausserirdisch gute Stimmung prägten das Bild des Freitagabends in und um die Mehrzweckhalle in Auw. Das unerschöpfliche Thema «Ab ins All» entlockte den eingefleischten Fasnachtsfans eine gigantische Vielfalt an Sujets für gelungene Masken. Fantasievolles gab’s zu sehen, so weit das Auge reichte: eben erst gelandete Astronauten von irgendwo, eine Putzkolonne, die den Weltraumschrott einsammelte, Marsianer mit üppigen Frisuren und vieles mehr.
Essen und Trinken bis in die frühen Morgenstunden
Nebst der Verpflegung im Fantasy-Kafi wurde am «Galaxigrill» den ganzen Abend lang grilliert und frittiert. Schliesslich mussten sich alle irdischen und ausserirdischen Ballbesucher einen guten «Boden» zulegen, um die Weltraumdrinks geniessen zu können. Die Space-Bar fand sich gleich beim Eingangsbereich, die Mars-Bar war auf der Bühne platziert und garantierte einen Rundblick über die ganze Halle. Auch in der kleinen Shuttle-Shot-Bar, einer kleinen silbern glitzernden Kabine mitten im Saal, ging es hoch her. Sandra Kurmann vom OK meinte bei ihrem Fazit: «Wir sind einfach nur zufrieden. Es war ein genialer Abend. Wir hatten ein ausverkauftes Haus und bekamen durchwegs positive Rückmeldungen.»
Alle helfen mit
Die Auwer Guggenmusig Konfettipfuser zählt 74 Mitglieder, davon sind 35 erwachsen, die übrigen sind Kinder. Sandra Kurmann ist im Ball-OK und erklärt: «Wir sind eine Familienguggenmusig, und alle helfen mit, die Kinder erst ab dem 16. Altersjahr.» Am Mittwoch vor dem Ball fingen die Aufbauarbeiten an. Doch vieles wurde bereits im Vorfeld gebastelt. «An vier Samstagen im September haben wir uns getroffen und die Deko so vorbereitet, dass wir bei den Aufbauarbeiten zügig vorangekommen sind. Nach dem Ball wird das Material bei einem unserer Mitglieder untergebracht. Wir dürfen dort in seiner Scheune unsere Sachen einlagern.» Kurmann ist dankbar für jede helfende Hand und jeden Sponsor. «Ohne die grosszügigen Sponsoren, ob Sachspenden oder auch Geldspenden, könnten wir nie einen solchen Ball ausrichten.»