Nach dem Gewinn der EM-Bronzemedaille im Vorjahr steht die Schweizer Inlinehockey-Nationalmannschaft aktuell an den World Skate Games in Südamerika im Einsatz.
Mit dabei: eine geballte Ladung lokales Flair. Weil der Auftakt der Eishockeysaison personelle Rochaden ...
Nach dem Gewinn der EM-Bronzemedaille im Vorjahr steht die Schweizer Inlinehockey-Nationalmannschaft aktuell an den World Skate Games in Südamerika im Einsatz.
Mit dabei: eine geballte Ladung lokales Flair. Weil der Auftakt der Eishockeysaison personelle Rochaden erforderte, setzt Nationaltrainer Michael Friedli in Paraguay auf ein starkes Gerüst der Z-Fighters Oberrüti-Sins. Neben Torhüterroutinier Patrik Annen vertreten mit Lars Widmer, Gian Niederberger, Fabian Villiger, Marc Villiger, Janick Rickenbach und Michael Vollenweider gleich sechs Feldspieler der Z-Fighters die Schweizer Farben.
Der Einstieg ins Turnier verlangte der neu formierten Auswahl allerdings einiges ab. Gegen Namibia erwischte die Schweiz einen Kaltstart: Frühe Strafen und individuelle Aussetzer führten zu einem ernüchternden 0:7-Pausenstand, ehe sich die Defensive in der zweiten Halbzeit fing. Gegen den Favoriten Frankreich folgte eine klare Leistungssteigerung – die Schweizer hielten das Geschehen über weite Strecken offen, blieben offensiv jedoch glücklos.
Im anschliessenden Duell gegen die dominierenden USA war nichts zu holen; gegen den Top-Favoriten setzte es trotz mehrerer Überzahlchancen eine zweistellige Niederlage ab.
Trotz der noch fehlenden Torerfolge richtet Headcoach Michael Friedli den Blick nach vorn. Einsatz und Wille seien intakt, betont der Trainer: «Die jetzt folgenden Spiele sind jene, die wir gewinnen müssen.»
Mit der Partie gegen die Slowakei fällt die Vorentscheidung über die Ausgangslage für die Achtelfinals. Der weitere Turnierverlauf und die Qualifikation für die Finalrunde können laufend auf ih-s.ch mitverfolgt werden.
Für den Verein: Reto Urech