Idyllisch stimmungsvolle Gartenanlage
24.07.2026 SinsWohin das Auge auch reicht, in diesem Garten gibt es viele Dinge zu entdecken: selbst gemachte Tonfiguren, üppige Pflanzen oder die quakenden Frösche im Naturschwimmteich.
IRIS CAGLIONI
Viele Jahre war der Garten der Familie Villiger geprägt von ...
Wohin das Auge auch reicht, in diesem Garten gibt es viele Dinge zu entdecken: selbst gemachte Tonfiguren, üppige Pflanzen oder die quakenden Frösche im Naturschwimmteich.
IRIS CAGLIONI
Viele Jahre war der Garten der Familie Villiger geprägt von einem grossen Nutzgarten mit vielen Gemüse-, Kräuter-, Beeren- und Blumenbeeten. Die Schwiegermutter von Klara war eine begnadete Gärtnerin und hatte im Garten, welchen sie stolz präsentierte, alles zum Blühen und Gedeihen gebracht.
Mit der Übernahme des Grundstücks und dem Haus durch Paul und Klara begannen auch einige Änderungen. Die gebürtige Südtirolerin verlieh dem Garten langsam, aber stetig einen persönlichen Charme. Ein erstes Projekt war der Bau des Gartenhauses mit gedecktem Sitzplatz für die junge Familie. Darauf folgten viele weitere kleine und grössere Änderungen. Sie erzählt: «Der Garten ist ein lebendiges Projekt, da gibt es immer etwas zu tun.» Der rund 1’000 Quadratmeter umfassende Umschwung hat Potenzial. «Früher war die Rasenfläche viel grösser und alles war auf derselben Ebene. Vor 15 Jahren errichteten wir dort, wo der Nutzgarten war, einen Naturschwimmteich, ein grosses Projekt, das uns bis heute grosse Freude bereitet. Wir beobachten viele Insekten, Vögel, die dort ein Bad geniessen, Libellen, Kaulquappen Frösche, Molche und vieles mehr. Schön ist auch, dass wir dank der Frösche keine Mückenplage haben. Im Sommer ist es ein Genuss, darin zu schwimmen, eine wunderbare Abkühlung, wenn es heiss ist».
Garten auf zwei Ebenen
Als die Schwiegereltern in eine Seniorenwohnung umzogen, wurde der alte Teil des Hauses renoviert, und somit ergab sich die Möglichkeit, den Garten umzugestalten. Ein Teil wurde aufgeschüttet, sodass die Wohnung im ersten Stock neu ebenerdig einen herrlichen Sitzplatz bekam. Rosen, Lavendel und andere wunderschöne Blumen und Stauden umrahmen eine kleine Rasenfläche. Sukkulenten sind in Töpfen eingepflanzt, ein kleiner Kräutergarten ist angelegt, und da und dort findet sich eine hübsche Tonfigur oder ein anderes Detail. Ein Hingucker sind auch die alten zierlichen Ziegel als Abgrenzung zum Blumenbeet.
Vom Sitzplatz gelangt man über eine Treppe zum kleinen Nutzgarten, der über ein Frühbeet für den ersten Salat und ein Hochbeet mit verschiedenem Gemüse verfügt. Auch wachsen hier verschiedene Blumen, die zum Teil jedes Jahr wieder kommen.
Draussen geniessen
Über den ziegelgesäumten Pfad gelangt man durch einen Laubengang in den unteren Teil des Gartens. Der Weg führt vorbei an himmlisch duftenden Walderdbeeren, und man durchschreitet einen winzig kleinen Wald zur unteren Gartenhälfte. Auf dem ursprünglichen Niveau befindet sich der Schwimmteich, welcher an den seichteren Rändern mit Seerosen und Wasserpflanzen bepflanzt ist. Dort liegt ein einladender Sitzplatz, von welchem aus man die Frösche in den Seerosenblättern entdecken und quaken hören kann.
Die Lounge im Sitzplatz lädt zum Verweilen ein. Villiger zeigt auf einen Baum und erklärt: «Das ist ein Gingko, der sich im Herbst schön goldgelb färbt, und der japanische Ahorn besticht mit seinen wunderschönen roten Blättern.»
Villigers Garten ist eine Oase für die Biodiversität. Es darf wachsen was will. Wildblumen blühen dort, wo einst Rasen war, und verschiedene Insekten tummeln sich dankbar in den Blüten. In verschiedenen Holzhaufen können Igel, Eidechsen und Insekten Unterschlupf finden. Insekten haben beim Badeteich ihre eigene Wassertränke und auf der Blumenwiese den Nektar.





