pd | Die Nachfrage nach Vorsorgelösungen bei Kooperationen mit Fintech-Startups nimmt ständig zu. Für künftige Vorsorgeangebote im Bankingas-a-Service-Geschäft gründet die Bank zwei neue Vorsorgestiftungen.
Die Hypothekarbank Lenzburg gibt bekannt, ...
pd | Die Nachfrage nach Vorsorgelösungen bei Kooperationen mit Fintech-Startups nimmt ständig zu. Für künftige Vorsorgeangebote im Bankingas-a-Service-Geschäft gründet die Bank zwei neue Vorsorgestiftungen.
Die Hypothekarbank Lenzburg gibt bekannt, dass sie eine 3a-Vorsorgestiftung und eine Freizügigkeitsstiftung gegründet hat. Die Gründung der beiden Stiftungen ist ein Schritt zur weiteren Stärkung des Angebots der Hypothekarbank Lenzburg im Bereich Banking-as-a-Service (BaaS).
Neue Geschäftsmodelle im Open-Banking-Bereich
«Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele Neobanken, Fintech-Unternehmen und unabhängige externe Vermögensverwalter sich im Vorsorgegeschäft attraktive Geschäftsmodelle erhoffen und deshalb vermehrt nach Open-Banking-Lösungen für die private Altersvorsorge nachfragen. Mit den nun gegründeten beiden Stiftungen werden wir in naher Zukunft innovative Lösungen anbieten können», sagt Silvan Hilfiker, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.
Bis die Stiftungen im Ökosystem der Bankengruppe der Hypothekarbank Lenzburg eingesetzt werden können, sind noch letzte Entwicklungsschritte notwendig. So werden die Stiftungen in den kommenden Monaten an die Finstar Open-Banking-Plattform angebunden. Die operative Inbetriebnahme der Stiftungen und die Lancierung damit verbundener BaaS-Angebote ist im zweiten Halbjahr 2026 geplant.
Durchgängiger Prozess für externe Partnerfirmen
Damit können dann sämtliche für die private Vorsorge benötigten Dienstleistungen seitens der Stiftungen, der Bank, der Verwaltungsplattform Finstar und der Vermögensverwaltung beim HBL Asset Management aus einer Hand angeboten werden. «Die administrativen Prozesse im Vorsorgeprozess werden damit in unserem Ökosystem durchgängig ineinandergreifen – mit digitalen Anbindungsmöglichkeiten bis hin zu externen Partnergesellschaften in unserem BaaS-Geschäft», sagt Franz Feller, Leiter Vorsorge und Finanzplanung bei der Hypothekarbank Lenzburg und Geschäftsführer der beiden Vorsorgestiftungen.
«Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem einzigartigen und innovativen Setup dem Geschäft mit der privaten Vorsorge für unsere BaaS-Kundinnen und Kunden zusätzliches Momentum verleihen können und spüren schon heute ein steigendes Interesse nach solchen Angeboten», sagt Reto Huenerwadel, Bereichsleiter Marktleistungen der Hypothekarbank und Stiftungsratspräsident der beiden Stiftungen.