Hauptübung der Feuerwehr Beinwil
30.10.2026 BeinwilAm vergangenen Samstag fand die Hauptübung der Feuerwehr Beinwil statt. Trotz des feuchtkalten Wetters fanden viele Besucher den Weg zum Feuerwehrdepot. Dort erklärte der Kommandant Patrick Betschart, was gleich zu sehen sein wird.
Das Szenario dieses Jahr: zwei ...
Am vergangenen Samstag fand die Hauptübung der Feuerwehr Beinwil statt. Trotz des feuchtkalten Wetters fanden viele Besucher den Weg zum Feuerwehrdepot. Dort erklärte der Kommandant Patrick Betschart, was gleich zu sehen sein wird.
Das Szenario dieses Jahr: zwei Autos sind auf der Hauptstrasse zwischen Wiggwil und Beinwil ineinander geprallt. In der Scheune direkt hinter der Unfallstelle entfachte sich daraufhin ein Feuer!
Lange Minuten bis zur Rettung
Kurz nachdem der Unfall geschehen war, wollte ein Passant helfen, konnte aber die Personen nicht aus den Fahrzeugen befreien. Er alarmierte die Feuerwehr, diese eilte wenige Minuten danach zur Unfallstelle. Wie bei jedem Verkehrsunfall, wurde auch die Stützpunktfeuerwehr Muri und die Ambulanz aufgeboten.
Situation unter Kontrolle
Nach kurzen Besprechungen in den jeweiligen Fachbereichen und mit dem Übungsleiter Stefan Bucher wurden Schläuche verlegt, die Sanität machte sich für die Versorgung der Verletzten bereit, der Atemschutz begab sich in die Scheune um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, räumte Gefahrengut zur Seite, und mit Schaum wurden die brennenden Autos gelöscht. Die verletzten Personen wurden von der Sanität professionell versorgt. Mit dem dreifachen Löschangriff mit Schaum, Wasser und Pulver hatte die Feuerwehr die Situation schnell und gekonnt unter Kontrolle.
Währenddessen kommentierte Patrick Betschart die Aktion für die Bevölkerung. Nach rund 35 Minuten hiess es: «Übung Abbruch». Das Kader hatte gesehen, was es wollte, und die Situation war unter Kontrolle.
Mehrere Austritte
Nachdem die Unfallstelle aufgeräumt war, trafen sich alle im Feuerwehrgebäude. Mit der Übung war das Kader sehr zufrieden. Alle reagierten richtig, einziger Kritikpunkt war, dass man sich noch etwas mehr Dynamik wünschen würde.
An der Schlussrede informierte der Kommandant die rund 40 anwesenden Feuerwehrleute über den Jahresrückblick. Es gab zum Glück fast keine Einsätze zu erwähnen. Die Feuerwehr musste nur zweimal ausrücken: ausgerechnet am Tag der Kaderreise, um eine Öl-Spur zu beheben, und einmal zu einem weiteren kleinen Einsatz. Eine Kaderreise wurde gemacht sowie diverse Feste (Geburten, Hochzeiten) gefeiert. Das Verkehrscorps hatte ausserdem mehrere Einsätze zur Strassensicherung an Anlässen geleistet.
Einige Mitglieder der Feuerwehr haben Kurse besucht und sich weitergebildet. Silvan Bucher wird zum neuen Chef Elektrodienst befördert.
Es gab mehrere neue Eintritte in die Feuerwehr, aber auch einige Austritte. Verabschiedet wurden Muriel Mathis und ihr Bruder wegen Wegzugs sowie Peter Hausheer nach 21 Dienstjahren als Fahrer und Maschinist, Dominik Blunschi nach 19 Jahren im Feuerwehrdienst sowie als Seelsorger. Reto Nietlispach Flory war gar 25 Jahre im Atemschutz. Hans Heim war 25 Jahre im Sanitätsdienst, 13 Jahre davon in Beinwil. Jan Suter wurde nach 19 Dienstjahren im Verkehr verabschiedet. Und mit Stefan Bucher trat ein langjähriges und sehr engagiertes Mitglied der Feuerwehr ab. Er hat 24 Jahre Dienst für die Feuerwehr geleistet, war Gruppenführer, Offizier und Chef des Atemschutzes. Ebenso war er in der Feuerwehrkommission der Gemeinde.
Betschart bedankte sich bei Familie Villiger dafür, dass sie die Scheune zur Verfügung gestellt hatte, und bei der Garage Rolmar für die bereitgestellten Autos. Ebenso bedankte er sich bei den Übungsleitern und der anwesenden Nachbarschaftsfeuerwehr von Auw, auf deren Unterstützung man immer zählen könne.
Im Ausblick für 2027 steht vor allem die Anschaffung der beiden neuen Feuer wehrfahrzeuge im Vordergrund.
Zum Schluss hat Gemeinderat Lucas Beck sich bei der Feuerwehr für ihren Einsatz bedankt. Zwei Mitglieder der Kommission wurden von ihm verabschiedet und verdankt.
Für die Feuerwehr: Manuela Roth



