pd | Bis heute steht im Aargau kein grösseres Windrad. Geht es nach dem neuen Verein, soll sich dies bald ändern.
Da waren sogar die Initianten überrascht: Über 80 Personen drängten sich am vorletzten Dienstagabend im Naturama in Aarau zur ...
pd | Bis heute steht im Aargau kein grösseres Windrad. Geht es nach dem neuen Verein, soll sich dies bald ändern.
Da waren sogar die Initianten überrascht: Über 80 Personen drängten sich am vorletzten Dienstagabend im Naturama in Aarau zur Gründungsversammlung des neuen Vereins. Aus dem ganzen Kantonsgebiet waren sie gekommen, um zu hören, was der Verein bezwecken will.
Grussworte
Adrian Fahrni, Leiter der Abteilung Energie des Kantons betonte, dass auch der Aargau nun endlich die Windkraft vorwärtsbringen wolle. Sie solle u.a. wesentlich zur Deckung der «Winterstromlücke» beitragen. Stadtrat Hanspeter Thür freute sich, dass Aarau als Gründungsort gewählt worden sei. Josy Schuler von Pro Wind Luzern und Pro Wind Schweiz überbrachte Grüsse und wünschte gutes Gelingen.
Die Statuten des neuen Vereins wurden besprochen und von der Versammlung genehmigt, ebenso die Jahresbeiträge. In den Vorstand wurden sechs Personen gewählt.
Bürgerwindparkmodell der Windenergie Schweiz AG
So der Titel des Referats von Markus Grunder. Er zeigte auf, dass Standortgemeinden und Private im Umkreis einer Windkraftanlage sowie ortsansässige Firmen vom lokal erzeugten Strom profitieren können. Grunder konnte auf die 30-jährige Erfahrung seiner Firma bei gegen 500 Windrädern in ganz Europa hinweisen.
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