An ihrer 5. Generalversammlung kombinierte die GLP Bezirk Muri das Politische mit dem Praktischen: Neben den statutarischen Geschäften standen eine spannende und eindrückliche Besichtigung der pflegimuri und ein Rückblick auf ein erfolgreiches Wahljahr im Zentrum. Besonders die ...
An ihrer 5. Generalversammlung kombinierte die GLP Bezirk Muri das Politische mit dem Praktischen: Neben den statutarischen Geschäften standen eine spannende und eindrückliche Besichtigung der pflegimuri und ein Rückblick auf ein erfolgreiches Wahljahr im Zentrum. Besonders die nachhaltige Energieversorgung sorgte für Gesprächsstoff. Ausserdem ergaben sich viele Gespräche rund um den demografischen Wandel mit all seinen Herausforderungen, was naheliegend ist, wenn man in einer Pflegeinstitution Gast sein darf.
Grösste Holzschnitzelheizung des Bezirks
Unter der fachkundigen Führung von Roger Wyss aus dem technischen Dienst besichtigte die Gruppe die wohl grösste Holzschnitzelheizung des Bezirks, welche die umliegenden Gebäude des Klosters Muri mit nachhaltiger Wärme versorgt. Thomas Weber, Leiter Kommunikation & Nachhaltigkeit, ergänzte den Rundgang mit einem Referat zur Struktur und zur zukunftsorientierten Strategie der pflegimuri. Für die GLP ein Paradebeispiel dafür, wie Denkmalschutz und moderne ökologische Standards Hand in Hand gehen können.
Jahresrückblick und Wahlen
Im anschliessenden offiziellen Teil blickte der Vorstand auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders die Erfolge bei den kommunalen Wahlen wurden hervorgehoben. Mit Mandatsbestätigungen in Oberrüti, Sins und Muri sowie der Neuwahl von Alex Michel in Buttwil konnte die Partei ihre regionale Verankerung weiter stärken. Ein besonderer Dank ging an das Energieforum Muri für die Koordination der Tempo-30-Kampagne.
Bei den Wahlen setzten die Mitglieder auf Kontinuität. Marlon Keller wurde als Präsident bestätigt (neu einfach alleine und nicht mehr als Co-Präsident), ebenso Alexander Michel als Kassier und Hampi Budmiger als Aktuar. Philippe Knecht und Matthias Hunziker, der sich der Versammlung persönlich vorstellte, komplettieren den Vorstand als Beisitzer.
Das laufende Jahr ist gespickt mit wichtigen Abstimmungen, aber Wahlen stehen erst im 2027 wieder an. Somit orientiert sich das Jahresprogramm an den Abstimmungsdaten und Gemeindeversammlungen.
Würdigung
Einen besonderen Moment bildete die Würdigung von Samuel Peyer, der die Bezirkspartei und auch die Sektion Muri als Gründungspräsident aufgebaut und geprägt hat. Unter seiner Führung entwickelte sich die GLP von null zu einer heute nicht mehr wegzudenkenden politischen Kraft in Muri und im Bezirk. Auch herausfordernde Zeiten wie die Corona-Pandemie wurden unter seiner Leitung gemeistert.
Aufgrund seines hohen beruflichen Engagements tritt Samuel Peyer etwas kürzer und gibt das Co-Präsidium ab, bleibt der Partei jedoch verbunden und wird sich weiterhin punktuell einbringen. In seinen Worten bleibt die lokale Politik zentral: «Das Engagement im politischen Zentrum und eine lösungsorientierte Politik bringen uns weiter.» Die Versammlung dankte ihm mit grossem Applaus für seinen langjährigen Einsatz.
Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich der Präsident bei den Referenten für die spannenden Einblicke. Der Abend klang bei einem Apéro aus, der Raum für persönliche Gespräche und politische Diskussionen bot.
Für die Partei:
Hans-Peter Budmiger