Noch bevor die Sonne am Horizont erschien, klingelte bei den Berggängern vom STV Sins der Wecker. Treffpunkt war am Samstag 28. Juni um 5.30 Uhr in der Ammannsmatt in Sins. Die Wettervorhersage fürs Wochenende lautete: perfekt und heiss – gut für einen Ausflug in die ...
Noch bevor die Sonne am Horizont erschien, klingelte bei den Berggängern vom STV Sins der Wecker. Treffpunkt war am Samstag 28. Juni um 5.30 Uhr in der Ammannsmatt in Sins. Die Wettervorhersage fürs Wochenende lautete: perfekt und heiss – gut für einen Ausflug in die Berge.
Nach rund zweieinhalb Stunden Autofahrt trafen wir in der Iffigenalp ein. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann bereits los Richtung Wildhornhütte SAC. Bereits nach einer Stunde Marsch wurde klar: Es wird heiss, und der Schatten ist rar. Dennoch wurde der Aufstieg zur Hütte gemeistert, und dem Nachmittagsprogramm blickten alle gespannt entgegen.
Unsere beiden altbekannten Bergführer Wildi (Roman Fischli) und Patrick Junginger haben uns am Nachmittag in die Technik des Sportkletterns am Fels eingeführt. Anstelle eines Filets auf dem heissen Stein brutzelten wir am Seil. Die eine Wolke kam wie als Geschenk, und der Aperitif in der Hütte liess natürlich auch nicht lange auf sich warten. Nachdem auch noch die letzten Damen eingetroffen waren, genossen wir ein herrliches Hüttenabendessen. Die Bäuche wurden gar mit ordentlich Nachschub gefüllt, und der Abend konnte gemütlich ausklingen.
Nach einer kurzen und nicht allzu erholsamen Nacht ging es für 13 Personen um 6 Uhr los Richtung Wildhorn. Bereits in den frühen Stunden haben wir gemerkt, dass wir heute nicht frieren müssen. Nach einem kurzen Aufstieg über Stock und Stein wurden auch die Steigeisen an der Gletscherzunge montiert. Auf dem ewigen Eis – oder was noch vorhanden ist – ging es dann zwei Stunden in Richtung Gipfel. Im T-Shirt auf 3’250 Meter angekommen, konnten wir das Panorama auf dem Gipfel geniessen. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann mit einigen Rutschpartien zurück zur Hütte. Der Iffigsee bot noch etwas Erfrischung für die letzten 500 Höhenmeter bis zu den Autos.
Für den STV Sins: Michi Weinberger