Das Festzelt auf dem Parkplatz der alten Trotte teilte schon tags zuvor verheissungsvoll mit, dass hier ein Gaudi stattfinden wird. Ganz nach dem Motto: alle Jahre wieder
IRIS CAGLIONI
Bereits am Samstagvormittag düdelte Musik von der Trottenterrasse. Othmar ...
Das Festzelt auf dem Parkplatz der alten Trotte teilte schon tags zuvor verheissungsvoll mit, dass hier ein Gaudi stattfinden wird. Ganz nach dem Motto: alle Jahre wieder
IRIS CAGLIONI
Bereits am Samstagvormittag düdelte Musik von der Trottenterrasse. Othmar spielte auf seinem Keyboard ab 11 Uhr unterhaltsame Background-Musik. Vorbeigehende Fussgänger blieben stehen und lauschten, andere kamen zielstrebig auf die Terrasse, um sich bei einem netten Gespräch unter Freunden wiederzufinden und um sind vielleicht einen Frühschoppen zu gönnen.
So war es gut möglich, dass der eine oder andere mit gutem Sitzleder ausgestattet bis in die Abendstunden sitzen blieb.
Am Nachmittag spielte die Familie Birrer aus Oberrüti auf, und der Haupt-Act waren «Starke Freunde aus Oberstaufen».
Mit einer künstlerisch erklärbaren Verspätung spielten die beiden Bayern ab 20.30 Uhr bis nach Mitternacht und unterhielten die mittlerweile bis auf den letzten Platz besetzte Gartenbeiz.
Dem Regen getrotzt
Den ganzen Tag über gab es immer wieder Regengüsse. Kürzere und längere. Aufmerksame Gäste entlasteten auch das Zeltdach, in dem sie die Wassermenge herausdrückten. Es wäre sicherlich ungemütich geworden, hätte die sich aufgestaute Wassermenge unkontrolliert entleert.
Die Wirtin verteilte Regenschirme und Wolldecken. Der Versuch, mit Wäscheklammern die Sonnenschirmränder zusammenzuhalten, war eher ein Misserfolg. Doch man rückte einfach näher zusammen unter den grossen Schirmen.
Trotzdem war die Party fröhlich mit Musik, die zum Tanzen und Schunkeln und auch zum Mitsingen einlud.
Die alteingesessene Wirtin Agnes Schuler war voll in ihrem Element. Sie wirbelte durch die Reihen der Gäste und dirigierte gekonnt ihr Personal. Ab und an liess sie sich auch bei den Stammgästen nieder, um zu plaudern oder einfach, um eine kleine Pause zu machen. Die Erfahrung des letzten Jahres liess sie ein grosses Festzelt aufstellen. «Das organisierte Zelt war Gold wert. Darin fanden 100 Personen Platz. Und sie waren geschützt, falls es wieder regnet.» Die Vorsichtsmassnahme hat sich denn auch gelohnt.
Die Wirtin ist zufrieden
«Es lief alles perfekt wie in den letzten Jahren. Die Gäste genossen die Festwirtschaft. Wir servierten dieses Jahr Würste und Steaks vom Grill, dazu Brot, Kartoffelsalat und Pommes.»
Schuler ist dankbar für die vielen Stammgäste, die sie begrüssen konnte. «Es ist mir wirklich wichtig, diesen Stammgästen für ihre Treue zu danken.» Wieder mit am Start war ihre Familie, die tatkräftig im Service und hinter dem Buffet arbeitete.