Ein Rückblick und ein Dank für Stefan Staubli
28.11.2025 InformationenLiebe Bürgerinnen, liebe Bürger Geschätzte Einwohner der Gemeinde Auw
Wie aus der Pressemitteilung der Gemeinde Auw zu lesen war, hat unser Förster und Betriebsleiter von Waldkommunal+, Stefan Staubli, per 30. April 2026 gekündigt. Daraufhin wurde er ...
Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger Geschätzte Einwohner der Gemeinde Auw
Wie aus der Pressemitteilung der Gemeinde Auw zu lesen war, hat unser Förster und Betriebsleiter von Waldkommunal+, Stefan Staubli, per 30. April 2026 gekündigt. Daraufhin wurde er von den zuständigen Gemeinderäten freigestellt.
In den folgenden zwei Wochen wurden im Dorf und der Umgebung verschiedene Gerüchte ausgetauscht. An der Gemeindeversammlung vom 14. November erklärte der Gemeinderat auf verschiedene Fragen, dass von beiden Parteien Stillschweigen vereinbart wurde. Die Verunsicherung in der Dorfbevölkerung bleibt bestehen. Eine Stellungnahme vonseiten der beteiligten Gemeinderäte wäre angebracht. Die Aargauer Zeitung zitierte am 20. November aus einem Interview mit der Frau Gemeindeammann: «Uns ist es wichtig zu sagen, dass absolut nichts Ungesetzliches vorgefallen ist.»
Unabhängig davon lohnt es sich, den Blick auf die langjährige Arbeit von Stefan Staubli zu richten. Mit seinen 61 Jahren und als gebürtiger Murianer hat er Waldkommunal+ als Förster und Geschäftsführer 36 Jahre lang mit seinen Mitarbeitern aufgebaut.
Waldkommunal+ bedeutet nicht nur Försterei und Holzarbeiten. Unter seiner Führung wurden mehrere weitere Betriebszweige aufgebaut und Waldkommunal+ wurde Teil der Gesellschaft. Dazu gehören Christbaumkulturen mit Verkauf, Bauamtsarbeiten, Winterdienst und Fernwärmeheizungsnetze. Mit dem + sind des Weiteren private Holzarbeiten und Beförsterungen der umliegenden Gemeinden und Waldbesitzer aus Abtwil, Oberrüti und Sins sowie weitere Tätigkeiten integriert.
Mit dem Wärmeverbund in Auw war er 2001 massgeblich an der Inbetriebnahme der ersten Holzschnitzelheizung der Region beteiligt. Weitere Holzschnitzelheizungen folgten, darunter jene im Maria-Bernarda-Heim in Auw, in der Überbauung Rossweid in Sins mit dem Hotel Löwen sowie Anlagen in Oberrüti und Mühlau, die sich derzeit im Ausbau befinden.
Auch gesellschaftlich hat er sichtbare Spuren hinterlassen. Ob Waldtagungen, Waldputzete oder verschiedene lokale Anlässe Stefan Staubli war stets engagiert. So war er auch 2001 als OK-Präsident für das Rohbaufest des Maria-Bernarda-Heims verantwortlich.
Lieber Stefan
Wir danken dir herzlich für die überaus grosse Arbeit, die du im Dienste der Ortsbürgergemeinde, der Einwohnergemeinde und der ganzen Region geleistet hast. Dein Engagement, deine Ausdauer und dein Einsatz haben sichtbare Spuren hinterlassen und das Leben vieler Menschen und Bäume bereichert. Wir wissen zu schätzen, wie viel Herzblut du in deine Aufgaben gelegt hast und wie sehr du den Betrieb und die Region geprägt hast.
Wir wünschen dir und deiner Familie gute Gesundheit und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg.
Paul Leu, Kurt Engler, Auw
