Ein gelungener Einblick ins Zentrum Aettenbühl
02.04.2026 SinsRund 200 Gäste konnte das Zentrum Aettenbühl am letzten Samstag zur Hausbesichtigung empfangen. Neben einem Rundgang durch die neu sanierten Räumlichkeiten, standen auch Geselligkeit und gute Wünsche auf dem Programm.
RAHEL HEGGLIN
...Rund 200 Gäste konnte das Zentrum Aettenbühl am letzten Samstag zur Hausbesichtigung empfangen. Neben einem Rundgang durch die neu sanierten Räumlichkeiten, standen auch Geselligkeit und gute Wünsche auf dem Programm.
RAHEL HEGGLIN
Eröffnet wurde der Anlass durch Ursula Guggenbühl, Stiftungsratspräsidentin und der Zentrumsleiterin Beatrice Emmenegger mit einer persönlichen Ansprache. «Ihr Kommen zeigt, wie gross das Interesse und auch die Verbundenheit mit unserem Zentrum sind.» Gleichzeitig blickte Emmenegger auf eine intensive Bauzeit zurück, die sich über mehrere Etappen erstreckte und sowohl Bewohnerinnen und Bewohner als auch das Personal forderte. «Der Start der Sanierung erfolgte im September 2023, abgeschlossen wurden die Arbeiten im Juli 2025. Dazwischen lagen Monate, die immer wieder von lärmintensiven Wochen geprägt waren, organisatorischer Herausforderungen und Improvisation. Bohren, hämmern, fräsen – das sind Geräusche, die man sich in einem Pflegeheim eigentlich nicht wünscht», sagte sie. Umso bemerkenswerter sei die Geduld aller Beteiligten gewesen.
Die Leiterin nutzte die Gelegenheit auch, um allen Beteiligten zu danken. Vom Stiftungsrat über die Handwerker bis hin zu den Bewohnenden und zum eigenen Team. «Ein Projekt dieser Grössenordnung gelingt nie allein», hielt sie fest. Heute könne man nun das Ergebnis sehen: moderne, helle Räume, die sowohl Wohnlichkeit als auch Funktionalität vereinen.
Grosses Interesse nach Sanierung
Obwohl die Sanierungsarbeiten bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen waren, konnte die Hausbesichtigung erst letzten Samstag stattfinden. Der Grund dafür war, dass noch handwerkliche Nachbesserungen erforderlich waren und zugleich ein passender Termin für die Hausbesichtigung gefunden werden musste. «Die Leute waren immer noch sehr interessiert und haben sich gefreut, dass sie nun die neu gestalteten Räumlichkeiten besichtigen durften», freute sich Emmenegger. Besonders für Personen mit früheren Bezügen zum Haus bot sich ein spannender Vergleich: «Viele sagten, sie hätten das Haus noch von früher gekannt und sind beeindruckt, wie es heute aussieht.» Nebst der positiven Resonanz der Besuchenden, war sie auch froh, dass das Wetter trocken blieb und so dem Anlass einen schönen Rahmen bot.
Rundgang mit Einblick in den Alltag
Ein zentraler Bestandteil des Tages war der geführte Rundgang durch ausgewählte Räume. Aus Rücksicht auf die Bewohnenden wurde bewusst die Abteilung 3 nicht gezeigt. «Alle Bereiche sind bewohnt. Mit dieser Entscheidung konnten wir einen Rückzugsort bieten», erklärte Emmenegger. Dennoch erhielten die Besuchenden einen guten Eindruck. Gezeigt wurden unter anderem ein Bewohnerzimmer mit Balkon, ein Stationszimmer sowie der Wellnessbereich mit Schaumbad. Fachpersonen standen vor Ort für Fragen zur Verfügung und ermöglichten einen direkten Einblick in den Pflegealltag.
Neben den Führungen gab es auch spezielle Angebote für die jüngeren Besuchenden. Besonders beliebt waren das Kinderschminken und ein Rollstuhlparcours, bei dem selbst erfahren werden konnte, wie es ist, sich im Rollstuhl fortzubewegen.
Auch die Aktivierungsabteilung zeigte ihre Arbeit. So konnten handgefertigte Produkte wie Filzpantoffeln, Teemischungen oder kleine Geschenkartikel erworben werden.
Begegnungen im Garten
Ein weiterer Höhepunkt war der Zugang zum Gartenbereich mit Pavillon. Dort konnten Besucherinnen und Besucher persönliche Wünsche für das Zentrum oder seine Bewohnenden aufschreiben und an einem Haselnussstrauch befestigen. «Wir haben uns sehr über die Wünsche gefreut, sie sind für uns von grosser Bedeutung. Nun sind wir gespannt, welche Impulse sie geben und wie sie unser gemeinsames Leben im Pflegeheim bereichern», erklärte Emmenegger.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Ein Grillstand im Aussenbereich sowie die Cafeteria mit Kaffee und Kuchen luden zum Verweilen ein. Musikalisch begleitet wurde der Anlass von den Gebrüdern Hans, Robi und Edi Fuchs aus Meienberg, die volkstümlich zur Stimmung beitrugen.
Gute Vorbereitung
Da der «Tag der offenen Tür» unter laufendem Betrieb erfolgte, brauchte es eine sorgfältige Planung. «Die Bewohnenden nahmen das Mittagessen und auch das Abendessen auf der Abteilung ein. So konnten wir die Räumlichkeiten dekorieren und in der Cafeteria alles vorbereiten. Dass es ein gelungener Anlass war, bestätigte Emmenegger. «Es war sehr schön zu sehen, wie die rund 200 Gäste sich Zeit für den Austausch nahmen. Auch das Personal und alle Beteiligten haben diesen Nachmittag genossen und sich über die vielen Begegnungen gefreut».



