Ein Dorf – tausend Facetten. Die ganze Vielfalt von Dietwil zeigte sich am Sonntag auf der Umzugsstrecke Richtung Schulhaus: Zwanzig bunte Nummern zogen durch das Dorf und begeisterten die Zuschauer.
ANNETTE KNÜSEL
Schon zum dritten Mal wurde der Umzug ...
Ein Dorf – tausend Facetten. Die ganze Vielfalt von Dietwil zeigte sich am Sonntag auf der Umzugsstrecke Richtung Schulhaus: Zwanzig bunte Nummern zogen durch das Dorf und begeisterten die Zuschauer.
ANNETTE KNÜSEL
Schon zum dritten Mal wurde der Umzug durch die Altwörger organisiert. Jan Meier aus dem OK ist sehr zufrieden: «Genau so wollten wir es haben, alles tipptopp, wir hatten Freude.» Nur drei Gruppierungen waren bei der Anmeldung zu spät gewesen. Sie konnten als «wilde Nummern» ohne Nummerierung mitlaufen.
Mit drei stattlichen Guggenmusigen hatte der Umzug einen stabilen Aufbau: Den Beginn machten die Hasewürger mit starkem Sound und neckisch gehüpfter Choreografie. Gegen Ende des Umzugs bliesen sich die Konfettipfuser Auw «Ab ins All», und mit Mittelteil gaben die Rütifäger Oberrüti in flammenroten und -gelben Kostümen einfach alles. Auch die «IG Alters WG Zimmer Sex Sex Sex» widmete sich der Musik. In wild gemusterten 70er-Jahre-Anzügen empfahlen die Männer eindringlich: «Geht an die Schlagerparty!»
Auch der Sport war gut vertreten. Der VBC Dietwil präsentierte seine neue Taktik «Tic Tac», das Frauenturnen war unterwegs in Richtung Olympia, die Hockeyschule Z-Fighters thematisierte «Spielerisch Hockey lernen» und der Ziischtigsclub zeigte vollen Einsatz beim Harrassentragen.
Dazwischen zeigte die Jubla «Kleine Fische, grosser Fang». Die Töfflisenioren gaben ordentlich Gas. Die Familien Anderhub, Kobel und Rohrer suchten das Jahr 2026 … Ob sie es inzwischen gefunden haben? Der Chnellenclub präsentierte die Chnelle-Bettwarefabrik und die Kinder von Dietwil Gummirad- & Konfettiflitzer.
Speaker Michi Tschudi begleitete den Umzug mit launigen Sprüchen und spontanen Interviews. Zum Schluss übergab er das Mikrofon an Mäsi Sidler, der es sich nicht nehmen liess, allen Beteiligten für ihren Einsatz zu danken.