Die diesjährige Mitgliederversammlung der Mitte Bezirk Muri fand am vergangenen Donnerstag im Restaurant Kreuz in Mühlau statt. Die Grossrätin und Bezirksparteipräsidentin Franziska Stenico begrüsste die zahlreich anwesenden Mitglieder und Gäste. Darunter waren ...
Die diesjährige Mitgliederversammlung der Mitte Bezirk Muri fand am vergangenen Donnerstag im Restaurant Kreuz in Mühlau statt. Die Grossrätin und Bezirksparteipräsidentin Franziska Stenico begrüsste die zahlreich anwesenden Mitglieder und Gäste. Darunter waren Nationalrätin und Ständeratskandidatin Marianne Binder-Keller und der designierte Nationalrat Andreas Meier.
Jahresrückblick
Im Tätigkeitsbericht blickte Stenico auf ein bewegtes Jahr zurück. Das Jahr startete mit dem Krieg in der Ukraine und unter Corona-Auflage. Mit Bezug auf die Pandemie verbesserte sich die Situation im Verlauf vom Jahr, so dass physische Anlässe, wie die Mitgliederversammlung und das Café Fédéral, wieder im gewohnten Rahmen durchgeführt werden konnten. Andererseits musste sie vermelden, dass die Ortspartei Mühlau im Verlauf des Jahres aufgelöst wurde. Zum Abschluss ihres Tätigkeitsberichts bedankte sie sich beim Vorstand und bei der Kantonalpartei für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.
Jahresrechnung und Ausblick
Der Kassier, Stefan Frey, präsentierte eine gute Jahresrechnung. Die Revision bestätigt die sauber geführte und gut belegte Buchhaltung. Die anwesenden Mitglieder folgten dem Antrag von Dominik Blättler (Revisor) und erteilten dem Kassier und dem Vorstand die Decharge. Zum Abschluss des statuarischen Teils folgte der Ausblick auf die beiden Wahljahre 2023 und 2024, welche mit verschiedenen Anlässen und Veranstaltungen wieder «intensiver» werden.
Umbenennung von CVP in Die Mitte
In ihrem Inputreferat führte Nationalrätin Marianne Binder-Keller aus, dass die Umbenennung von CVP in Die Mitte mit dem schmerzlichen Verlust vom «C» einhergeht, aber auch einen Umund Aufbruch markiert. «Gerade in unsicheren Zeiten, wenden sich die Wählerinnen und Wähler wieder von den Polparteien ab und suchen das verbindende Element. Die Mitte ist gegen die Spaltung der Gesellschaft und lebt die Konkordanz!», so Binder. Dies werde belegt durch die Tatsache, dass Die Mitte am meisten Abstimmungen gewinnt und kürzlich in mehreren Kantonen Sitzgewinne erzielen konnte.
Wahlkampf und Nominationen
Andreas Meier, als designierter Nationalrat und Nachfolger von Ruth Humbel, richtete sich ebenfalls an die Versammlung. Das Wahlkampfmotto der Partei «Mehr wir, weniger ich» passe zum ihm und seiner Politik. Er werde auch in Bern für und mit Menschen politisieren.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung führte Ueli Frey durch die Nominationsveranstaltung. «Das Wahljahr steht unter einem guten Omen, es wird aber kein Selbstläufer», ist sich Frey bewusst. Um so wichtiger sei es, dass der Bezirk Muri mit einer starken Kandidatur auf der Hauptliste vertreten ist. Mit Ralf Bucher tritt einer der profiliertesten Politiker in der Region an. Als «politisch erfahren» und «beruflich etabliert» beschreibt sich Bucher selber. Nachdem er vor vier Jahren nicht auf der Hauptliste antrat, sei das Feuer jetzt neu entfacht und er trete hoch motiviert wieder an. Seine Kandidatur beschreibt Bucher mit den Worten: «Zupackend», «Bodenständig» und «Mit Köpfchen». Mit einem grossen Applaus nominierte die Versammlung Ralf Bucher als Nationalratskandidat. Mit den Worten «Ich bin bereit!» bedankte sich Ralf Bucher für die Portierung.
Für die Partei: Claudia Burkard