Die diesjährige Lagerwoche des Freiämter Ferienlagers stand ganz im Zeichen der Detektive. 64 Kinder tauchten während einer Woche in Weggis in die Welt der Spurensicherung, Geheimschriften und Rätsel ein. Untergebracht waren sie in einem neuen Lagerhaus in Weggis, das den ...
Die diesjährige Lagerwoche des Freiämter Ferienlagers stand ganz im Zeichen der Detektive. 64 Kinder tauchten während einer Woche in Weggis in die Welt der Spurensicherung, Geheimschriften und Rätsel ein. Untergebracht waren sie in einem neuen Lagerhaus in Weggis, das den perfekten Rahmen für die gemeinsame Abenteuer woche bot. Ständiger Begleiter war das Lagermaskottchen «Lulu», eine Plüscheule, die aufmerksam über das Lagergeschehen wachte.
Ankunft und erste Spuren
Am Sonntag reisten die Kinder mit dem Car von Muri nach Weggis an. Nachdem das Gepäck ausgeladen und die Zimmer bezogen waren, erhielten sie bei einem ersten Postenlauf ihren offiziellen Detektivausweis.
Die Kinder erinnerten sich später an die Anreise: «Wir warteten auf den Car, luden das Gepäck ein, stiegen in den Car und fuhren los. Der erste Car hat sich ein bisschen verfahren. Wir waren dann auf der Wiese und machten die Zimmeraufteilung. Danach gab es feines Mittagessen.»
Spurensicherung und Casino
Der Montag stand ganz im Zeichen des Bastelns. Die Kinder gestalteten ihre eigene Detektivmappe mit Steckbrief sowie Finger-, Hand- und Fussabdrücken. Am Abend verwandelte sich das Lagerhaus in ein Casino. Die Kinder boten eigene Posten und Shows an und verdienten dabei Spielgeld. Am Schluss durften sich alle am Lager-Kiosk etwas Leckeres kaufen.
Am Dienstag stand der grosse Ausflug auf das Rigi-Massiv auf dem Programm. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Bergbahn ging es bis zur Rigi Scheidegg. Von dort wanderten die Kinder zum Spielplatz in Rigi Kaltbad. Ein Kind fasste den Tag so zusammen: «Wir packten das Essen und liefen dann zum Bus in Weggis. Mit dem Zug ging es nach Arth-Goldau und mit der Rigi-Bahn weiter. Danach assen wir Sandwiches und wanderten zum Spielplatz, wo wir Zeit zum Spielen hatten.» Die älteren Kinder durften am Abend noch den Sonnenuntergang auf Rigi Kulm geniessen.
Leiterlispiel und Entführung
Der Mittwoch begann etwas ruhiger mit einem ausgiebigen Brunch. Danach folgte ein hausfüllendes Leiterlispiel. Ausserdem schrieben die Kinder Postkarten und genossen am Abend einen gemütlichen Kinoabend mit Popcorn.
Die Kinder fassten den Tag zusammen: «Wir durften länger schlafen und haben ausgiebig gefrühstückt. Nach dem Zmorgen spielten wir Leiterlispiel. Nach dem Abendessen schauten wir noch einen Film mit Popcornpause.»
Am Donnerstag folgte der grosse Schock: Das Maskottchen Lulu war über Nacht entführt worden! Um Hinweise auf das Versteck zu erhalten, mussten die Kinder in einem Parcours mit Laserlabyrinth, Geheimschrift und Geschicklichkeitsaufgaben ihre erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen schliesslich, Lulu zu befreien.
Nach einem Töggeli-Turnier und einem Beauty-Nachmittag klang der letzte Abend mit dem bunten Abend und einer anschliessenden Disco aus.
Erfolgreicher Abschluss
Am Freitag schlossen die Kinder die Lagerwoche mit verschiedenen Escape-Box-Challenges ab. Zuvor wurden die Koffer gepackt. Nach einem kurzen Fussmarsch ging es mit dem Car zurück nach Muri. Dort begrüssten die Kinder ihre Eltern mit dem Lagerlied. Für die Kinder und das Leiterteam ging damit eine erlebnisreiche Lagerwoche zu Ende. Bei tollem Wetter durften wir eine abwechslungsreiche Woche mit vielen spannenden Eindrücken und gemeinsamen Erlebnissen geniessen.
Das Leiterteam bedankt sich herzlich bei allen Sponsoren, Helferinnen und Helfern sowie bei den Mitverantwortlichen und den Eltern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen.
Fürs Leiterteam Rigilager 2026: Rahel Odermatt