Bundesfeier mit über 150 Gästen
07.08.2026 AuwHervorragendes Wetter, gute Stimmung und viele Gäste bereicherten die Feierlichkeiten zum 1. August. Dass es dabei keine Knallerei gab, vermisste niemand. Die Stimmung war ausgelassen bis kurz nach Mitternacht.
RAHEL HEGGLIN
Ohne Raketen am Himmel und ...
Hervorragendes Wetter, gute Stimmung und viele Gäste bereicherten die Feierlichkeiten zum 1. August. Dass es dabei keine Knallerei gab, vermisste niemand. Die Stimmung war ausgelassen bis kurz nach Mitternacht.
RAHEL HEGGLIN
Ohne Raketen am Himmel und Böller am Boden wurde die 1.-August-Feier gefeiert, wie es lange Zeit nicht mehr vorkam. «Es war herrlich. Wir waren überwältigt von der grossen Besucherzahl und der guten Stimmung», sagte Rita Schumacher, Präsidentin des Frauenvereins und Organisatorin der diesjährigen Bundesfeier. Das Feuerwerksverbot aufgrund der anhaltenden Trockenheit sorgte zwar für einen ruhigeren Nationalfeiertag, tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Über 150 Besucherinnen und Besucher genossen einen friedlichen Sommerabend, der ganz im Zeichen der Begegnung und des gemütlichen Beisammenseins stand. Dass das Wetter mitspielte, war ein zusätzlicher Glücksfall. «Wir konnten alles draussen abhalten, wie wir es gehofft hatten», so Schumacher.
Organisation durch verschiedene Vereine
Die Vorbereitungen für die 1.-August-Feier waren bis zuletzt in vollem Gang. Die Organisatorinnen kamen aus dem Frauenverein sowie von den Bäuerinnen und Landfrauen Auw-Rüstenschwil. Gemeinsam hatten sie ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das Tradition, Geselligkeit und Unterhaltung miteinander verband. «Die Vorfreude auf den Anlass war bereits im Vorfeld spürbar», so Schumacher.
Unterstützt wurden die Frauen von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Besonders die Männer der Vorstandsfrauen packten beim Aufstellen, beim Einrichten des Festgeländes sowie später an den Verpflegungsständen mit an. Schon Stunden vor Festbeginn wurden Tische und Bänke aufgestellt, die Festwirtschaft eingerichtet und die letzten Vorbereitungen getroffen, damit die Besucher einen unbeschwerten Abend verbringen konnten.
Stimmungsvoller Abend
Pünktlich um 17 Uhr begann das Fest mit einem Apéro. Dieser wurde von der Gemeinde offeriert und so konnten die zahlreichen Gäste in ungezwungener Atmosphäre auf den Nationalfeiertag anstossen. Bereits zu Beginn nutzten viele die Gelegenheit, Bekannte zu treffen und sich auszutauschen. Schumacher begrüsste die Anwesenden eine Viertelstunde später offiziell und eröffnete den festlichen Teil des Abends.
Um 17.30 Uhr hielt Thomas Wenger die Festansprache. «Er ist ein langjähriger und engagierter Auwer, der sich unter anderem bei den Konfettipfusern und der Elektra Auw engagiert hatte.
In seiner Rede hob er die Bedeutung der Schweiz und des 1. Augusts hervor. Die Rede kam sehr gut an», freute sich Schumacher. Im Anschluss sangen die Besucherinnen und Besucher gemeinsam die Schweizer Nationalhymne. Für musikalische Höhepunkte sorgten anschliessend die Alphornbläser Auw mit ihren traditionellen Klängen. Später übernahm Isidor Schuler mit seinem Örgeli die musikalische Unterhaltung und begleitete den geselligen Teil des Abends.
Festliches Kulinarikangebot
Mit der Eröffnung des Grillbetriebs um 18 Uhr wechselte die Feier nahtlos in den geselligen Teil. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich mit Wurst, Brot, Salat, Pommes frites oder einem traditionellen Raclette verpflegen. Ergänzt wurde das Angebot durch ein grosses Kuchenbuffet, das vor allem von Frauen aus dem Verein und dem Vorstand zusammengestellt wurde und grossen Anklang fand. «Die Leute haben sehr gut konsumiert. Wir verkauften gegen 250 Würste und 4,5 Kilogramm Raclette. Es war ein durchmischtes Angebot, das sowohl für den kleineren als auch für den grösseren Hunger etwas bot», so die Vereinspräsidentin. Besonders die Cervelats waren bei den Gästen sehr beliebt.
Dank an die Helfer
Die Preise waren bewusst moderat gehalten und sollten den Anlass für die gesamte Bevölkerung attraktiv machen. «Es war nicht unser Ziel, ein grosses Plus in unsere Vereinskassen zu spülen. Lieber geben wir den Helferinnen und Helfern etwas zurück. Das muss nichts Grosses sein, aber eine Wertschätzung dafür, dass sie sich an diesem Abend für die Gemeinschaft eingesetzt haben», so Schumacher.
Denn wie in vielen anderen Gemeinden ist es auch in Auw nicht selbstverständlich, genügend Freiwillige für einen solchen Anlass zu finden. Umso mehr schätzte Schumacher die grosse Unterstützung aller Beteiligten. «Ohne diese Hilfe wäre eine Durchführung in diesem Rahmen kaum möglich.» Um den Einsatz der Freiwilligen möglichst angenehm zu gestalten, wurde in zwei Schichten gearbeitet. Dadurch konnten sich die Helferinnen und Helfer regelmässig ablösen und den Abend teilweise auch selbst geniessen.
Anderer Verein für die Organisation
Anstelle von Knallkörpern und Raketen standen an dieser 1.-August-Feier Gespräche, Musik und das gemütliche Beisammensein im Mittelpunkt. «Die Atmosphäre war einfach wunderschön. Wir sind sehr zufrieden», fasste Schumacher den Anlass zusammen. Besonders freute sich das Organisationskomitee auch über die zahlreichen positiven Rückmeldungen. Im kommenden Jahr wird ein anderer Verein für die Organisation der 1.-August-Feier zuständig sein. Gemäss Schumacher übernehmen neben dem Frauenverein Auw und den Landfrauen und Bäuerinnen Auw-Rüstenschwil auch die Konfettipfuser und die Männerriege die Organisation. Im Turnus von drei Jahren wechseln sie ab.






