Besinnliche Stimmung am Weihnachtsmarkt in Beinwil
19.12.2025 BeinwilVergangenen Freitag fand nach längerer Pause das dritte Mal in Folge der Weihnachtsmarkt und Christbaumverkauf beim Schulhaus statt, organisiert durch die Gemeinde.
KATHRIN BURRI
Punkt 16.30 Uhr eröffnete der Schülerchor unter ...
Vergangenen Freitag fand nach längerer Pause das dritte Mal in Folge der Weihnachtsmarkt und Christbaumverkauf beim Schulhaus statt, organisiert durch die Gemeinde.
KATHRIN BURRI
Punkt 16.30 Uhr eröffnete der Schülerchor unter der Leitung von Virginia Trapasso, Lehrerin der 5. und 6. Klasse B, mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern den diesjährigen Weihnachtsmarkt mit Christbaumverkauf. Man spürte förmlich die Freude der Schülerschar am Singen. Eltern, Geschwister, Grosseltern und Besucher von nah und fern genossen die Lieder und den Anblick der fröhlichen Gesichter. Gemeinderätin Franziska Stenico-Goldschmid begrüsste mit einer Ansprache die Gäste, Aussteller, Vertreter der Vereine, die Kinder und die fleissigen Weihnachtswichtel: Stefan Bucher, Patrick Betschart und Albert Betschart, welche auch in diesem Jahr die schönen Weihnachtsbäume besorgt haben. «Der Weihnachtsmarkt ist weit mehr als ein Ort zum Einkaufen. Er ist ein Treffpunkt, an dem wir Gemeinschaft erleben, Traditionen pflegen und die Vorfreude auf Weihnachten miteinander teilen», so Stenico-Goldschmid. Sie schloss ihre Rede mit dem Gedicht: «Ein Lichtlein brennt, so klar, so rein, es führt uns still ins Herz hinein. In dunkler Nacht ein Hoffnungsstrahl, Advent – Frieden überall.»
Nach der musikalischen Darbietung und der Begrüssung von Stenico-Goldschmid war auch der Christbaumverkauf eröffnet. Die Traube an Menschen um den Chor löste sich schnell auf, und die Familien machten sich auf den Weg zum Platz, wo die Christbäume auf ihre Kundschaft warteten. An der Messlatte neben der Kasse konnte man den Preis der Bäume ablesen. Eltern hielten die Bäume hoch, und die Kinder konnten mit ihrem Urteil mithelfen, den passenden Baum für die warme Stube zu finden. Die Menge der Bäume auf dem Platz reduzierte sich bereits in den ersten paar Minuten merklich. Die Vorfreude auf das Schmücken des Baumes war spürbar. Die Käuferschaft erhielt einen Getränkebon, welcher an einem der Gastrostände eingelöst werden konnte. «Diese Geste machen wir, damit die Menschen noch etwas länger auf dem Markt verweilen» so Irene Hagenbuch, Leiterin der Einwohnerdienste der Gemeinde Beinwil. Der Christbaumverkauf endete um 19 Uhr, jedoch hatte man auch noch am Samstag Zeit, sich auf dem Schulhausplatz einen Baum zu besorgen.
Wer nicht mit dem Christbaumkauf beschäftigt war, nutzte die Zeit, sich an den schön dekorierten und beleuchteten Marktständen in Ruhe umzusehen und mit den Ausstellenden ins Gespräch zu kommen. Das Angebot war vielfältig: Man fand Teekräuter mit passenden Tassen, Räucherwerk und Gewürze; Hofprodukte; Fell- und Wollsachen; selbstgemachte Karten; genähte, gestrickte und geplottete Artikel; Holzdeko; Weihnachtsguetzli; Raku-Keramik und einen Stand mit wunderschönen Beton- und Keramikartikeln. Die Ausstellerinnen dieses Standes, Barbara Zeller und Fränzi Schnyder, waren zum ersten Mal am Weihnachtsmarkt mit dabei. Ihre selbstgemachten Produkte verkauft Zeller sonst bei sich vor dem Haus. Weitere Märkte werden folgen.
Teilerlös der Schülerinnen und Schüler wird gespendet
Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse, betreut durch die Lehrerinnen Nadja Peter und Florina Tönz, verkauften an ihrem Stand unter anderem selbstgemachte Schachteln, Seifen und Korkanhänger. Mit leuchtenden Augen verhandelten die Kinder mit der Kundschaft und waren eifrig dabei, ihre selbst hergestellten Produkte zu präsentieren. Die Fünft- und Sechstklässler verkauften Papiersterne, Kerzen, Raclette-Brettli, Buchzeichen und Nagelbilder. Ihre Lehrerinnen Céline Clivio und Virginia Trapasso und die Lehrerinnen der 3. und 4. Klasse unterstützten die Kinder während der diesjährigen Projektwoche beim Herstellen der Produkte. Eine Schülerin der 6. Klasse informierte, dass das eingenommene Geld zur Hälfte an die Stiftung Theodora gehe und die andere Hälfte in ihre Klassenkasse fliesse, um damit einen Teil des bevorstehenden Klassenlagers im Juni zu finanzieren. Die Stiftung Theodora heitere den Alltag von Kindern im Spital mit Freude und Lachen auf, wie sie ebenfalls aufklärte.
Die Besuchenden konnten sich am Markt an den sechs Gastroständen bestens verpflegen. Die Auswahl war gross mit Pizza, Suppe, Würsten, Chnoblibrot, Chässchnitten und Gebäck, sowie Glühwein und Glüh-Gin. In der Holdrio-Bar konnte man das Wochenende einläuten. Verschiedene lokale Vereine sowie die Landfrauen und die Landjugend führten die Gastro-Stände.




