Am letzten Samstag durften die neu zugezogenen Einwohner an einem Informationsanlass der Gemeinde teilnehmen. Dabei hörten sie Wertvolles zum Ort, den Vereinen und den Traditionen.
IRIS CAGLIONI
Der letzte Neuzuzügeranlass fand vor vier Jahren statt. ...
Am letzten Samstag durften die neu zugezogenen Einwohner an einem Informationsanlass der Gemeinde teilnehmen. Dabei hörten sie Wertvolles zum Ort, den Vereinen und den Traditionen.
IRIS CAGLIONI
Der letzte Neuzuzügeranlass fand vor vier Jahren statt. Mit einem etwas angepassten Programm wurde er dieses Jahr wieder durchgeführt. Der Tag versprach, sonnig und warm zu werden. Um 10 Uhr öffneten sich die Türen der Auwer Mehrzweckhalle für alle Neuzuzüger, die sich angemeldet hatten. Im Foyer wurde Kaffee ausgeschenkt, und dazu wurden Gipfeli gereicht. 35 Personen fanden sich ein, bereit für die Vorstellung der Gemeinderäte und des Gemeindewesens. Es herrschte eine gesunde Neugierde auf die Informationen der anwesenden Vereine.
Auf der rechten Seite standen Tische, an welchen die Vereine sich vorstellen durften. Da wurden Flyer verteilt, bedruckte Einkaufssstofftaschen, Visitenkarten, und natürlich konnten sich die neuen Einwohnenden mit den Vereinsvorstehern austauschen. Alle Vereine präsentierten sich von der besten Seite und warben um Neumitglieder, ob Kirchenchor, Musikgesellschaft, Turnverein oder Frauenverein. Die regen Gespräche an den Tischen mit den Vereinsmitgliedern zeigten, wie sehr sich die Vereine für das Dorfleben einsetzen und dazu beitragen, die Gemeinde aktiv mitzugestalten.
Jeder Gemeinderat präsentierte sich
Die offizielle Begrüssung und die Fakten zur Gemeinde gab Claudia Huwiler wider: «Sie werden heute viel Wissenswertes erfahren, sei es zur Organisation als auch zum Gemeinwesen und dem Brauchtum von Auw.» Sie stellte auf einer Powerpoint-Präsentation die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung vor, ebenso die Schulleiterin und die Schulverwalterin, die Verantwortlichen im Hauswartsdienst und den Werkdienst.
Die fünf Gemeinderäte nutzten den Anlass dazu, von sich, ihren Familien und natürlich ihren Aufgaben und Ressorts im Gemeinderat zu erzählen, und unterstrichen das auch mit Bildmaterial. So zeigte beispielsweise Gemeinderat Christoph Villiger nebst anderem das Team des Forstwesens oder Katja Zimmermann das neue Tanklöschfahrzeug.
Auw hat viel zu bieten
Auw, mit seiner Gesamtfläche von 856 Hektar, zählte Ende 2025 2’330 Einwohnende. Gemäss Huwiler ist der Zuger Siedlungsdruck für die stetig steigende Einwohnerzahl verantwortlich.
Huwilers Präsentation vermittelte den Anwesenden einen Eindruck von den Firmen, die in Auw angesiedelt sind, sowie von den Genossenschaften und auch den Betrieben der Gemeinde im Dienstleistungszweig der Ver- und Entsorgung. Sie zeigte Bilder von historischen Bauten, wie das älteste Haus des Kantons, oder von alten, restaurierten Getreidespeichern und dem Geburtshaus der heiligen Maria Bernarda Bütler. «Diese einzigartigen Gebäude prägen den Dorfcharakter unserer Gemeinde, den wir erhalten wollen», so Huwiler.
Nebst historischen Gebäuden hob sie auch den wunderschön angelegten Rehgarten hervor und verwies auf die Bücher «Auw. Eine Ortsgeschichte» und «Wanderführer Freiämterweg», die in der Kanzlei erhältlich sind.
Geschätzter Austausch
Im Anschluss an den offiziellen Informationsteil konnten die Neuzuzüger sich bei einem «Apéro riche» gütlich tun und sich austauschen, einerseits mit den Vereine, aber auch mit den Gemeinderäten. «Es fanden viele interessante Gespräche statt. Insgesamt wurde der Anlass gut genutzt, und die Rückmeldungen waren durchwegs positiv», sagte Gemeindeammann Marlis Villiger.