Mit ausgelassener Stimmung, fantasievollen Kostümen und viel Liebe zum Detail hat der diesjährige Fasnachtsball rund 2’500 Besuchende angelockt. Die Stimmung war mehrheitlich friedlich.
RAHEL HEGGLIN
Bis in die frühen Morgenstunden wurde am ...
Mit ausgelassener Stimmung, fantasievollen Kostümen und viel Liebe zum Detail hat der diesjährige Fasnachtsball rund 2’500 Besuchende angelockt. Die Stimmung war mehrheitlich friedlich.
RAHEL HEGGLIN
Bis in die frühen Morgenstunden wurde am Sonntag getanzt, gefeiert und gelacht. Die Stimmung am ausverkauften Mugumu-Ball war mehrheitlich friedlich. «Wir sind sehr zufrieden», sagt Silas Leu, OK-Präsident des Mugumu. «Die wenigen unschönen Szenen konnten von unserem Sicherheitspersonal rasch geklärt werden.»
Das Unbekannte wartete
Der von der Guggenmusig Ratteschwänz und der Musikgesellschaft Oberrüti gemeinsam organisierte Ball stand in diesem Jahr unter dem Motto «Ins Unbekannte». Dieses zog sich konsequent durch das gesamte Festareal.
Jedes der sieben Lokale erhielt ein eigenes Untermotto. In der Turnhalle etwa landeten die Gäste in der «Area 51» mit Aliens und geheimnisvollen USA-Anspielungen, während andernorts Tiefsee, Urwald, Galaxien oder die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus thematisiert wurden. «Uns istwichtig, dass nicht einfach nur gefeiertwird, sondern dass die Leute in eineandere Welt eintauchen können», erklärt Leu. Viel Lob gab es auch für dieaufwendig gestalteten und fantasievollen Kostüme. Ein besonderes High-Oberfreiamtanzeiger 68x30mm light boten die Helferinnen und Helfer Neu ab 01/2020 an der Kasse. «Diese haben sich als Harald Glöckler und Jorge Gonzálezverkleidet und am Eingang ein Castingveranstaltet. So konnten alle Besuchenden gleich ihr Talent zeigen», soLeu.
Neue Attraktionen
Musikalischer Höhepunkt des Abends war für Leu der eigene Auftritt mit den Ratteschwänz um Mitternacht. Nach einer kurzen Show-Einlage mit als Aliens verkleideten Tänzern folgte das Guggenkonzert. «Das ist für uns immer der schönste Moment des Abends», so der OK-Präsident des Mugumu und Mitglied der Ratteschwänz.
Neben der Musik sorgten auch neue Ideen für Gesprächsstoff. Erstmals kam eine Drehbar zum Einsatz. Eine langsam rotierende Plattform mit Bar in der Mitte. «Die Leute hatten richtig Freude daran», sagt Leu. «Sie drehte sich sehr langsam, sodass niemand ernsthaft gestürzt ist.»
Auch kulinarisch setzte der Anlass neben Bewährtem auf Neues. «Wir boten erstmals einen Pinsa-Stand an. Der kam sehr gut an und wird sicherlich auch im kommenden Jahr wieder dabei sein», so Leu. Zudem gab es den stets beliebten Grillstand und im Kaffeezelt wurden Brote, gefüllt mit Fondue serviert.
Wichtige Einnahmequelle
Der Eintritt kostete 18 Franken, sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse. Die Einnahmen werden zwischen den beiden organisierenden Vereinen aufgeteilt und sind zentral für ihr Vereinsleben. «Damit finanzieren wir unter anderem neue Kostüme, Instrumente, Probenwochenenden und weitere Aktivitäten über das ganze Jahr hinweg», so Leu.
Nach dem Ball ist vor dem Ball
Nach der Schlussbesprechung mit allen Organisationsmitgliedern sowie den Gemeindeverantwortlichen geht es im April bereits an die Mottosuche für den nächsten Mugumu-Ball. Dieser wird am 30. Januar 2027 stattfinden.