Vor den Weihnachtsferien lud der scheidende Gemeindeammann Josef Huwiler die Mitarbeitenden der Verwaltung und der Kommissionen sowie seine Gemeinderatskollegen zum Jahresabschlussanlass ein. Damit sagte er den Menschen adieu, mit denen er jahrelang zusammengearbeit hat.
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Vor den Weihnachtsferien lud der scheidende Gemeindeammann Josef Huwiler die Mitarbeitenden der Verwaltung und der Kommissionen sowie seine Gemeinderatskollegen zum Jahresabschlussanlass ein. Damit sagte er den Menschen adieu, mit denen er jahrelang zusammengearbeit hat.
IRIS CAGLIONI
Ein Chef, der Tränen in den Augen hat, nachdem er von seinen Kollegen verabschiedet wurde, ist ein Chef, der wusste, was richtige Kommunikation bedeutet. So war es denn nicht verwunderlich, dass die Ansprachen zu Ehren von Josef Huwiler mit grossem Applaus bestätigt wurden. Vize-Ammann Marco Meier sowie der Gemeindeschreiber Marcel Villiger konnten mit viel Witz, Ironie und einer grossen Priese Zweideutigkeit ihre Anerkennung dem abtretenden Gemeindeammann aufzeigten. «Er durfte 20 Jahre lang den Chef markieren, und das hat er auch getan», war nur eine der witzigen Aussagen des Gemeindeschreibers. «Sepp, du warst sehr zuverlässig und hast das auch entsprechend eingefordert. Wir konnten uns immer auf dich verlassen. Was dich weiter ausgezeichnet hat, ist dein Erinnerungsvermögen: Du warst eine Art wandelndes Lexikon.»
Nebst den lobenden Worten über seine erreichten Ziele in den letzten beiden Jahrzehnten, bekam Huwiler auch für sein stets gradliniges Handeln Lob. Huwiler darf auf eine gute Zeit zurückschauen. «Die Mitarbeitenden und alle, die mit ihm zu tun hatten während seiner Amtszeit, durften Huwiler stets auf Augenhöhe begegnen», betonte Villiger in seiner Rede.
Grosse Fussspuren
Vize-Ammann Marco Meier liess es sich nicht nehmen, im Namen des Gemeinderates nochmals einen grossen Dank an Huwiler zu richten. «Es war mir eine Ehre, unter deiner Führung im Gemeinderat zu arbeiten.»
Auch Huwiler selbst hielt eine kurze Ansprache und betonte dabei, wie sehr er seine Mitarbeiter und Kollegen geschätzt hat. «Ich habe immer gerne mit euch zusammengearbeitet. Ich habe unglaublich gerne für unsere Gemeinde gearbeitet, denn sie ist die schönste und lebenswerteste Gemeinde, die wir weitherum haben.»
Ein entspannter Abend für alle
Nach dem Apéro wurde ein Nachtessen serviert, bei welchem die Geselligkeit und die Zusammengehörigkeit nochmals gross sichtbar wurde. Musikalisch rundete das Männerriegenchörli den Anlass ab. Die Herren, begleitet an der Handorgel von Martha Villiger und an der Gitarre von Othmar Betschart, sangen «gmögige» Lieder, die zum Mitsingen verleiteten.