Schiessen In Dietwil, Merenschwand und auf der Regionalen Schiessanlage Bremgarten durften total 848 Schützen am Feldschiessen begrüsst werden.
ake | Die einen lechzen nach möglichst hohen Resultaten. Bei anderen herrscht der Olympische Gedanke: ...
Schiessen In Dietwil, Merenschwand und auf der Regionalen Schiessanlage Bremgarten durften total 848 Schützen am Feldschiessen begrüsst werden.
ake | Die einen lechzen nach möglichst hohen Resultaten. Bei anderen herrscht der Olympische Gedanke: Mitmachen kommt vor dem Rang. Das Feldschiessen, das grösste Schützenfest der Welt, lockt Jahr für Jahr viele Interessierte in die Schweizer Schützenhäuser. Rund 107’000 waren es kürzlich im ganzen Land verteilt. Auch den Vereinen aus dem Bezirk Muri gelang das Mobilisieren. Entsprechend zufrieden ist Simone Näpfer, die innerhalb des Bezirksschützenvorstandes für das Feldschiessen verantwortlich ist. «Auf dem Rundgang hat mir sehr gefallen, dass sich die Vereine um die Teilnehmer kümmern. Jeder ist betreut, von klein bis gross.»
Organisiert haben die Vereine des Bezirks den Anlass auf drei Schiessständen: in Merenschwand, in Dietwil und in Bremgarten (Schützengesellschaft Bünzen). Hinzu kamen die Bettwiler Schützen und die Teilnehmenden des Schiessvereins Rottenschwil-Besenbüren, die den Anlass ausserhalb des Bezirks bestritten. Total 848 Schützinnen und Schützen resultieren am Schluss. Davon erreichten 396 das Kranzresultat und 455 erhielten die Anerkennungskarte. Eine zufriedenstellende Zahl, auch für Simone Näpfer. Gleiches gilt für die geschossenen Punktzahlen. Nur einen Zähler unter dem Maximum ist Sebastian Mundt (Schiesssportverein Abtwil-Oberrüti) mit 71 Punkten für das Höchstresultat zuständig. 70 Punkte erreichten Daniel Blum (Abtwil-Oberrüti) und Dustin Meier (Dietwil), 69 Punkte resultierten bei Martin Keusch (Boswil), Ernst Schmid (Merenschwand), Jörg Pankratz (Mühlau), Patrick Aliesch (Mühlau), Marcel Duss (Dietwil) und Markus Schmid (Merenschwand). Das höchste Resultat der Jungschützen erreichte Loris Meier (Boswil) mit 65 Punkten.
196 schossen mit der Pistole
Geschossen wurde aber nicht nur mit dem Gewehr über die Distanz von 300 Metern, sondern auch mit der Pistole in Muri. Mit total 315 Absolventen, davon derer 196 (44 Kränze und 61 Anerkennungskarten) für die gastgebende Sektion Muri, ist auch hier von einem erfolgreichen Anlass zu sprechen. Am besten traf Hans-Peter Spycher mit 176 von möglichen 180 Punkten, gefolgt von Georg Hausherr (175) und Jürg Luginbühl (174).
Das Feldschiessen beinhaltet aber nicht nur die Resultate. Es ist auch ein geselliger Anlass. Ein Ort, wo man sich begegnet. Auch diesen Aspekt lobt Simone Näpfer: «In der Festwirtschaft wurde etwas geboten. Die Vereine haben sich etwas überlegt für die Bevölkerung.» Das nächste Feldschiessen findet vom 4. bis 6. Juni 2027 statt. Geschossen wird dann in Boswil, Mühlau und Sins – die Pistolenschützen in Bremgarten.