Erstkommunion im Pastoralraum Oberes Freiamt
01.05.2026 KirchlichesAn den Wochenenden vom 11./12. sowie vom 25./26. April feierten die Kinder des Pastoralraums Oberes Freiamt ihre erste heilige Kommunion. In Auw feierten 11 Kinder, in Mühlau 7, in Sins 15, in Dietwil 6, in Oberrüti 8 und in Abtwil 10 Kinder.
Gemeinsam mit ...
An den Wochenenden vom 11./12. sowie vom 25./26. April feierten die Kinder des Pastoralraums Oberes Freiamt ihre erste heilige Kommunion. In Auw feierten 11 Kinder, in Mühlau 7, in Sins 15, in Dietwil 6, in Oberrüti 8 und in Abtwil 10 Kinder.
Gemeinsam mit ihren Familien erlebten die Kinder diesen besonderen Tag. Bei frühlingshaftem, trockenem Wetter zogen die Kinder unter den festlichen Klängen der jeweiligen Musikgesellschaften in die Pfarrkirchen ein.
Die Gottesdienste wurden vom leitenden Priester Bartek Migacz zusammen mit den zuständigen Katechetinnen Patricia Graf, Marina Henseler, Priska Peter und Martina Suter gestaltet. Pfarrer Migacz war die Freude an diesem Fest sichtlich anzumerken: Er begegnete den Kindern auf Augenhöhe, strahlte mit ihnen um die Wette und zeigte sich offen für humorvolle Momente.
Unter dem Thema «Der verborgene Schatz» standen die Erstkommunionfeiern im gesamten Pastoralraum. Die Kirchen waren von engagierten Eltern liebevoll und passend dekoriert. Farbige Schatztruhen, in denen sich Fotos der Kinder oder auch eine kleine Botschaft versteckte, verliehen den Räumen eine persönliche Note. Als bleibende Erinnerung gestalteten die Kinder im Vorfeld gemeinsam mit ihren Eltern Ton- oder Holzkreuze. In Abtwil und Mühlau fertigten sie zudem eigene Schmuckstücke an, die als Schlüsselanhänger, Armband oder Aufhänger für das Kreuz dienen.
Als Evangelium wurde der Abschnitt aus Matthäus 6,19–21 gewählt. Darin warnt Jesus davor, das Herz an vergängliche «irdische Schätze» zu hängen – Dinge, die von Motten zerfressen oder zerstört werden können. Stattdessen lädt er dazu ein, «Schätze im Himmel» zu sammeln, also das, was wirklich Bestand hat: ein Leben aus Glaube, Liebe und guten Taten.
Zu Beginn seiner Predigt stellte Pfarrer Migacz den Kindern eine überraschende Frage: Was ist eigentlich eine Motte? Die Kinder waren zunächst etwas ratlos, bis die Erwachsenen unterstützend weiterhalfen. Anschliessend fragte er, was im Leben wirklich zählt. Die Antworten der Kinder waren eindeutig: Liebe, Familie, Glaube und Freundschaft. Daran anknüpfend wurde deutlich, dass der wahre Schatz in der Liebe liegt, die Menschen miteinander teilen – in Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Vertrauen. Die zentrale Botschaft Jesu wurde dabei nochmals hervorgehoben: «Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.» Gleichzeitig betonte Pfarrer Migacz, dass sich die Kinder an diesem besonderen Tag auch über ihre Geschenke freuen dürfen, denn auch diese sind Zeichen der Zuneigung. Er ermutigte sie, die Freude im Herzen zu bewahren und aus dieser Freude heraus zu handeln.
Für die musikalische Gestaltung der Gottesdienste engagierten sich zahlreiche Mitwirkende: In Abtwil übernahmen Samuel Kreienbühl sowie Claudia Breitschmid die musikalische Leitung. Claudia Breitschmid unterstützte zudem den Gemeindegesang und hatte die Lieder im Vorfeld mit den Kindern und Eltern aus Mühlau und Abtwil eingeübt. In Mühlau spielte ebenfalls Samuel Kreienbühl an der Orgel. In Oberrüti begleiteten Lucia Amstutz am E-Piano und Giuseppe Murena an der Orgel den Gottesdienst. In Auw, Dietwil und Sins wirkte Urs Leu mit, der die Lieder in Auw und Sins bereits im Rahmen des Eltern-Kind-Tages gemeinsam mit den Familien einstudiert hatte.
Am Ende der Gottesdienste dankte Pfarrer Migacz den Katechetinnen herzlich für ihr grosses Engagement während des ganzen Jahres sowie für die sorgfältige Vorbereitung der Feiern. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte ein Kind jeder Katechetin einen Blumenstrauss.
Ein besonderer Dank gilt auch den Elternteams, die viele Stunden in die Vorbereitung und die Gestaltung der Kirchen investiert haben. Ebenso geht ein grosses Dankeschön an alle Familien und Kinder für die gemeinsame Vorbereitungszeit und den gelungenen Festtag.
Im Anschluss an die Gottesdienste luden die sechs Kirchenpflegen zu einem Apéro ein, der jeweils von den Musikgesellschaften begleitet wurde.
Den Abschluss der Erstkommunion bildet am 30. Mai um 16 Uhr eine Dankesfeier mit anschliessendem Bräteln. Dabei werden die Erinnerungen an die Erstkommunion nochmals lebendig und die Gemeinschaft gefeiert. Zu diesem Anlass sind alle herzlich eingeladen. Weitere Informationen werden rechtzeitig im Pfarrblatt «Lichtblick» veröffentlicht.
Für den Pastoralraum: Martina Suter






