Was ich am 12./13. Juni erlebt habe, passiert täglich!
Ein mir gut Bekannter schickt mir per kurzem Mail die Anfrage, ob ich seine Nachricht erhalten habe? Ich antwortete per Mail «Ich habe keine Nachricht»! Ich fragte noch per Telefon nach, aber erreichte ihn nicht! Kurz ...
Was ich am 12./13. Juni erlebt habe, passiert täglich!
Ein mir gut Bekannter schickt mir per kurzem Mail die Anfrage, ob ich seine Nachricht erhalten habe? Ich antwortete per Mail «Ich habe keine Nachricht»! Ich fragte noch per Telefon nach, aber erreichte ihn nicht! Kurz darauf erhielt ich ein Mail: Sein Handy sei ausser Betrieb, weil er laufend Termine für Untersuchungen und Test habe, infolge von Diagnose auf Kehlkopfkrebs. Er bitte mich jedoch um einen Gefallen und ich solle mich möglichst schnell melden. Per Mail meldete ich meine Anteilnahme und wünschte ihm gute Besserung. Darauf folgte ein Mail mit Wunsch an mich: Er brauche vier iTunes-Gutscheine à 200 Franken um dringendes Finanzielles zu erledigen vor der Operation. Nun wurde ich kritisch und erreichte ihn am Festnetz. Die Antwort: Fake-News, ich sei nun der Achte, der so angegangen wurde über seine Mail-Adresse zum Abknöpfen von digitalem Geld. Schöne Einrichtung! Zwei kurze Mail von mir hat mein Bekannter nicht erhalten. Sie wurden abgezweigt. Wie kamen die Kriminellen zur Verbindung und zu den Adressen? Wie sicher sind unsere Systeme? Ich kenne drei Personen, die über Internet zu Verlust kamen.
Ein anderer Fall: In den Ferien in Graubünden machte ich Fotos mit meinem Handy. Etwas später war ich ganz überrascht, als diese Fotos mit Aufnahme-Datum, ohne es zu suchen, auf dem Bildschirm meines Laptops erschienen, ohne je vom Handy etwas auf den Computer geladen zu haben Ja, ja, eines weiss ich: Ich bin von gestern! Und kenne die technischen Verflechtungen nicht. Mir kommt einer der letzten Songs von Udo Jürgen in den Sinn «Der gläserne Mensch». Seien wir gefasst!!! Und sehr kritisch!
Karl Bernet, Sins