Die «Blitzer Abzocke»-Initiative klingt auf den ersten Blick gut. Niemand zahlt gern eine Busse. Aber wer genauer hinschaut, merkt schnell: Diese Initiative schadet uns mehr als sie nützt. Blitzer sind keine Abzocke. Sie stehen dort, wo es gefährlich ist: bei Schulwegen, in ...
Die «Blitzer Abzocke»-Initiative klingt auf den ersten Blick gut. Niemand zahlt gern eine Busse. Aber wer genauer hinschaut, merkt schnell: Diese Initiative schadet uns mehr als sie nützt. Blitzer sind keine Abzocke. Sie stehen dort, wo es gefährlich ist: bei Schulwegen, in Quartieren, an unübersichtlichen Stellen. Wenn wir dort nicht kontrollieren dürfen, riskieren wir mehr Unfälle. Das ist die Realität. Und wer sich an die Geschwindigkeit hält, zahlt auch keinen Rappen. Die Initiative greift direkt in die Gemeindeautonomie ein. Unsere Gemeinden wissen am besten, wo es gefährlich ist. Sie sollen selbst entscheiden können, wo Kontrollen nötig sind, und nicht von oben bevormundet werden. Genau diese Freiheit will die Initiative einschränken. Am Ende zahlen wir alle: mit mehr Unfällen, mehr Verletzten und höheren Kosten. Diese Initiative löst kein Problem. Sie schafft neue. Verkehrssicherheit ist keine Abzocke, sie schützt uns.