Sins: Offizielle Mitteilungen, 30.10.2026
30.10.2026 Sins: offizielle MitteilungenInformationsabend zur Sprachstandserhebung
Die Gemeinde Sins beteiligt sich auch 2026 gemeinsam mit der Schule an der kantonalen Sprachstandserhebung für Vorschulkinder, die ab 2028 im gesamten Kanton Aargau verbindlich eingeführt wird. Ziel ist es, den ...
Informationsabend zur Sprachstandserhebung
Die Gemeinde Sins beteiligt sich auch 2026 gemeinsam mit der Schule an der kantonalen Sprachstandserhebung für Vorschulkinder, die ab 2028 im gesamten Kanton Aargau verbindlich eingeführt wird. Ziel ist es, den Sprachentwicklungsstand der Kinder rund ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt einzuschätzen und einen allfälligen Förderbedarf frühzeitig zu erkennen. Die Teilnahme erfolgt kostenlos mittels Fragebogen; bei Bedarf kann die Gemeinde finanzielle Unterstützung für geeignete Sprachförderangebote leisten.
Um Eltern über das Projekt, den Ablauf und die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu informieren, findet am Dienstag, 17. November, um 19.30 Uhr im Küngsmattsaal in Sins ein Informationsabend statt. Neben einer Einführung durch die Gemeinde und die Schulleitung präsentieren verschiedene Anbieter aus Sins und der Region ihre Sprachförderangebote und stehen bei Fragen zur Verfügung.
Bau und Planung: Umstellung auf das digitale Baugesuch (eBau)
Die Gemeinde Sins stellt Anfang Dezember 2026 auf das digitale Baugesuch um. Künftig läuft der gesamte Baubewilligungsprozess über die kantonale Plattform «eBau», von der Einreichung des Gesuchs über die Prüfung durch die Gemeinde bis zur Bearbeitung beim Kanton. Alle Beteiligten arbeiten dabei im selben System, viele Papierformulare und Mehrfacherfassungen entfallen. Damit werden die Abläufe einfacher, transparenter und effizienter.
Baugesuche in Papierform können bis spätestens 20. November eingereicht werden. Während der Umstellungsphase vom 21. November bis 14. Dezember werden keine Baugesuche entgegengenommen. Ab 15. Dezember steht Ihnen die digitale Plattform «eBau» zur Einreichung von Baugesuchen zur Verfügung. Detaillierte Informationen zur Einreichung der digitalen Baugesuche (eBau) erhalten Sie vor der Einführung. Besten Dank für das Verständnis.
Jugendarbeit Region Sins: Weiterführung nach Pilotphase
Die Stimmberechtigten haben am 22. November 2023 einem dreijährigen Pilotprojekt für die Regionale Jugendarbeit Sins zugestimmt und dafür Fr. 658’200.00 bewilligt. Die Pilotphase läuft vom 1. April 2024 bis 31. März 2027. Beteiligt sind neben der Standortgemeinde Sins die Schulkreisgemeinden Abtwil, Auw, Dietwil und Oberrüti. Das Pensum wurde von 60 auf 120 Stellenprozente erhöht, verteilt auf zwei Stellen, ergänzt durch eine Praktikumsstelle von 60 Stellenprozenten. Die Trägerschaft liegt beim Verein für Jugend und Freizeit, Wohlen.
Die jährlichen Gesamtkosten betragen Fr. 216’900.00. Davon trägt Sins 70 Prozent beziehungsweise Fr. 151’830.00, die übrigen 30 Prozent werden nach Schülerzahlen auf die Schulkreisgemeinden verteilt. Der Kanton beteiligt sich mit jährlich höchstens Fr. 43’434.00. Für Sins verbleibt eine Nettobelastung von Fr. 121’426.00 pro Jahr.
Am runden Tisch vom 25. Juni wurden drei Varianten für die Zeit nach der Pilotphase besprochen: die unveränderte Fortführung, eine Konzentration auf Auw, Dietwil und Sins sowie eine Konzentration auf den Standort Sins mit einem Beitrag von 7 Franken pro Einwohner für die Aussengemeinden. Die Rückmeldungen liegen vor: Die Gemeinden Sins, Auw und Dietwil sind an der Weiterführung nach dem Abschluss der Pilotphase mit dabei, wenn die tragfähige regionale Lösung erreicht wird, die Gemeinden Abtwil und Oberrüti steigen aus dem Projekt aus. Dieser Wegfall hat keine Auswirkungen auf die Kosten der verbleibenden Gemeinden.
Getragen wird die Jugendförderung Oberfreiamt künftig noch von Sins, Auw und Dietwil. Inhaltlich bleibt das Angebot unverändert. Weil das Einzugsgebiet kleiner wird, sinkt das Pensum von 120 auf 110 Stellenprozente; die Praktikumsstelle von 60 Stellenprozenten entfällt. Der Verein für Jugend und Freizeit hat am 7. August 2026 bestätigt, dass auch mit dem reduzierten Pensum Schulklassenbesuche in den beteiligten Aussengemeinden sowie eine individuelle Kontaktmöglichkeit vor Ort gewährleistet bleiben. Auf dezentrale Aktivitäten in den Aussengemeinden wird verzichtet.
Der Kantonsbeitrag entfällt, weil der Kanton ausschliesslich das Pilotprojekt mitfinanziert hat. Für die Gemeinde Sins steigt die jährliche Nettobelastung dadurch um Fr. 30’404.00 auf Fr. 151’830.00. Dieser Betrag ist im Budget 2027 enthalten. Die Stimmberechtigten haben an der Gemeindeversammlung vom 25. November 2026 über die Weiterführung der Jugendarbeit zu befinden.

