Sins: Offizielle Mitteilungen, 23.10.2026
23.10.2026 Sins: offizielle MitteilungenSüdwestumfahrung: Tunnelsperrung
Der Tunnel Letten ist aufgrund einer Sicherheitsprüfung am Dienstag, 27. Oktober 2026 von 19.00 Uhr bis am Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 05.00 Uhr vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Aarauer- bzw. ...
Südwestumfahrung: Tunnelsperrung
Der Tunnel Letten ist aufgrund einer Sicherheitsprüfung am Dienstag, 27. Oktober 2026 von 19.00 Uhr bis am Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 05.00 Uhr vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Aarauer- bzw. Luzernerstrasse (Kreisel Einhorn).
Bei diesem Test werden nicht nur einzelne Systeme isoliert geprüft, sondern das korrekte Zusammenspiel aller Systeme. Zum Beispiel wird mit einem simulierten Fahrzeugbrand getestet, ob die Wärmemelder an der Decke sowie die Rauch- und Sichttrübungssensoren an den Wänden das Feuer zuverlässig detektieren und die Anlagen wie Tunnellüftung, Beleuchtung, Fluchtwegbelüftung und Signalisation automatisch und korrekt angesteuert werden. Für die Durchführung dieser umfassenden Prüfung muss der Tunnel aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden. Um den Verkehrsfluss am Tag nicht zu gefährden und Rückstaus zu vermeiden, finden diese Arbeiten in den verkehrsarmen Nachtstunden statt. Daneben wird auch noch die Tunnelbeschallung getestet, damit die Verkehrsteilnehmenden im Brandfall zum richtigen Verhalten aufgefordert werden können.
Im Verlauf der Sicherheitsprüfungen kann es zu Lärmemissionen im Bereich des Tunnels kommen. Die Testphasen werden möglichst kurz und die Lärmbelastung möglichst tief gehalten. Die Anwohnerschaft wird um Verständnis gebeten.
ARA-Verband Oberfreiamt: Neue Eigentümerstrategie
Der Abwasserverband Oberfreiamt, bestehend aus den Gemeinden Sins, Auw, Mühlau und Abtwil, gibt sich zum 1. Januar 2027 eine neue Eigentümerstrategie. Die Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden müssen diesem Vorhaben mit der Genehmigung der neuen Satzungen und der Finanzierung mittels Dotationskapital an ihren Gemeindeversammlungen zustimmen.
Die neue Eigentümerstrategie wird an einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 28. Oktober um 19.30 Uhr im Küngsmattsaal des Kulturhauses Küngsmatt vorgestellt. Dabei werden das Konzept, die Satzungen und die Finanzierung präsentiert. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert.
Neue biometrische Identitätskarte ab 2. November 2026
Ab dem 2. November können Schweizer Bürgerinnen und Bürger die neue biometrische Identitätskarte beantragen. Die neue Identitätskarte wird, wie schon der heutige biometrische Schweizer Pass, mit einem Datenchip ausgestattet sein, der zwei Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild enthält. Ihr Bezug wird freiwillig sein. Die Gebühr bleibt gleich wie bei der heutigen Identitätskarte ohne Datenchip. Die neue Schweizer Identitätskarte garantiert, dass Schweizerinnen und Schweizer in der EU auch künftig frei reisen können. Nicht biometrische Identitätskarten, die vor der Einführung der neuen biometrischen Identitätskarte ausgestellt werden, werden für Reisen in die EU bis zu ihrem Ablaufdatum gültig sein (maximal zehn Jahre für Erwachsene). Zudem werden die Bürgerinnen und Bürger künftig je nach Bedarf zwischen den beiden Identitätskarten wählen können:
– Personen, die innerhalb der EU reisen, wird die biometrische Identitätskarte empfohlen.
– Für Personen, welche die Karte ausschliesslich als Ausweis in der
Schweiz benötigen, ist die nicht biometrische Identitätskarte ausreichend.
Die biometrische Identitätskarte kann ausschliesslich beim Ausweiszentrum in Aarau beantragt werden.
Für die Beantragung von nicht biometrischen Identitätskarten ist weiterhin die Gemeinde zuständig.
Neubau Schulhaus Ammannsmatt: Planungskredit
Die Schulanlage Ammannsmatt kommt in die Jahre, und die Schule hat zusätzlichen Raumbedarf. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeinderat Pius Vogel hat deshalb von Mai bis November 2025 eine Machbarkeitsstudie erarbeiten lassen, fachlich begleitet durch die Basler & Hofmann AG, Zürich. Geprüft wurden mehrere Varianten für einen Erweiterungsbau.
Favorisiert wird ein Neubau südlich des alten Primarschulhauses. Diese Variante überzeugt städtebaulich und fügt sich gut in die bestehende Anlage ein. Das Rasenspielfeld bleibt erhalten, und für die Bauzeit sind keine Schulprovisorien nötig. Vor Baubeginn wird lediglich der Werkpavillon verschoben. Für das Oberstufen- und das Bezirksschulhaus ist in einem späteren Schritt eine Gesamtsanierung mit Raumrochade vorgesehen. Die Schulleitung hat die Machbarkeitsstudie zusammen mit dem Lehrerteam beurteilt und ist grundsätzlich einverstanden. Punktueller Anpassungsbedarf besteht bei den Raumrochaden, bei der Raumausstattung in den bestehenden Gebäuden und bei der Umgebung.
Zur Abstimmung kommt noch kein Baukredit, sondern der erste Schritt: der Planungskredit. Damit wird eine Projektvorstufe durchgeführt, also ein Verfahren, in dem mehrere Planungsteams Lösungsvorschläge einreichen und eine Jury das beste Projekt auswählt. Parallel dazu wird ein Investitionsplan erstellt, der aufzeigt, wann die Investitionen für Neubau, Rückbau, Raumausstattung und Instandsetzungen anfallen und wie sie finanziell tragbar umgesetzt werden können. Die geschätzten Planungskosten beziffern sich auf 450’000 Franken. Die Arbeiten sind in drei Schritten von Januar bis November 2027 geplant. Die Kosten sind in der Aufgaben- und Finanzplanung berücksichtigt. Der Kickoff für die Schulhausplanung ist an der Gemeindeversammlung vom 25. November 2026 traktandiert.
Schulhaus d «Sekundarschulhaus»: Ersatz der Fenster und Storen
Der Gemeinderat hat entschieden, das Schulhaus d, das Sekundarschulhaus im Schulareal Ammannsmatt, langfristig zu erhalten. Die Fenster stammen aus den Baujahren 1971 und 1978 und sind teilweise über 50 Jahre alt. Sie sind energetisch wie baulich am Ende ihrer Lebensdauer. Mit ihrem Ersatz lassen sich weitergehende und deutlich aufwändigere Sanierungen am Gebäude hinausschieben. Die Massnahme hat deshalb in der Langzeitinvestitionsplanung erste Priorität.
Sämtliche Holzfenster sowie die Holz-Metall-Fenster werden durch neue Holz-Metall-Renovationsfenster ersetzt. Fenster aus Aluminium werden nicht ersetzt, sondern bei Bedarf repariert. Die Lamellenstoren werden überprüft und, wo nötig, erneuert und motorisiert. Die Arbeiten sind so geplant, dass eine spätere Gesamtsanierung des Gebäudes nicht beeinträchtigt wird.
Ausgeführt wird in Etappen während der Sommerferien 2027 und 2028. Der Schulbetrieb wird dadurch nicht unterbrochen. Der Kredit für die geschätzten Kosten beziffert sich auf 890’000 Franken. Der Verpflichtungskredit ist von den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 25. November 2026 zu beschliessen.
Budget 2027: Positives Gesamtergebnis dank Baulandverkauf
Das von Gemeinderat und Finanzkommission zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedete Budget 2027 schliesst bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 98 Prozent mit einem Ertragsüberschuss von 5,4 Millionen Franken (Budget 2026: Aufwandüberschuss von 470’190 Franken). Dieses vordergründig sehr positive Ergebnis ist wesentlich auf den Gewinn aus dem Verkauf des Baulands Langweid Nord in der Höhe von 8 Millionen Franken zurückzuführen. Ohne diesen ausserordentlichen Ertrag würde ein Aufwandüberschuss von rund 2,6 Millionen Franken resultieren. Mehraufwendungen gegenüber dem Budget 2026 werden insbesondere bei der Bildung, der Sozialen Sicherheit, der Allgemeinen Verwaltung und der Gesundheit erwartet. Bei einem grossen Teil dieser zusätzlichen Kosten handelt es sich um gebundene Ausgaben, auf welche die Gemeinde keinen oder nur begrenzt Einfluss hat.
Die Selbstfinanzierung beläuft sich auf 7,5 Millionen Franken. Gleichzeitig sind Nettoinvestitionen von 958’000 Franken geplant. Diese können vollständig aus im Rechnungsjahr 2027 erwirtschafteten Mitteln finanziert werden. Folglich resultiert ein Finanzierungsüberschuss in der Höhe von 6,6 Millionen Franken. Die grössten Investitionsvorhaben der Einwohnergemeinde betreffen den Ersatz der Fenster und Storen beim Oberstufenschulhaus Ammannsmatt sowie die Neugestaltung des Bahnhofplatzes.
Aufgrund der Steuergesetzrevision und der Hochrechnungen für das laufende Jahr zeichnet sich bei den Steuern insgesamt ein Minderertrag gegenüber dem Budget 2026 ab. Besonders ins Gewicht fällt der erwartete Rückgang bei den Gewinn- und Kapitalsteuern bei den juristischen Personen. Hier wird mit einem Ertrag von 1,5 Millionen Franken gerechnet, gegenüber 2,5 Millionen Franken im Budget 2026. Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern wird ein Ertrag von 11,3 Millionen Franken erwartet (Budget 2026: 11,7 Millionen Franken). Bei den Quellensteuern wird mit einem leicht höheren Ertrag von 300’000 Franken gerechnet (Budget 2026: 290’000 Franken). Die Sondersteuern-, Nach- und Strafsteuern, Grundstückgewinnsteuern und Erbschafts- und Schenkungssteuern werden mit 380’000 Franken budgetiert (Budget 2026: 340’000 Franken). Gesamthaft basiert das Budget auf einem Nettosteuerertrag von 13,479 Millionen Franken. Dieser liegt 1,358 Millionen Franken unter dem Budget 2026 und rund 160’000 Franken unter der Rechnung 2025.
Bei der Abwasserbeseitigung resultiert in der Erfolgsrechnung aufgrund der zusätzlichen Abschreibungen im Zusammenhang mit der Generellen Entwässerungsplanung GEP ein Aufwandüberschuss von 45’650 Franken. Im Budget 2026 war noch ein Ertragsüberschuss von 47’880 Franken vorgesehen. Gleichzeitig sind Nettoinvestitionen von 888’350 Franken geplant. Aufgrund des Finanzierungsfehlbetrags von rund 911’000 Franken reduziert sich das Nettovermögen per Ende 2027 auf voraussichtlich 3,5 Millionen Franken. Die Abfallwirtschaft schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 4’130 Franken. Das mutmassliche Nettovermögen beträgt per Ende 2027 rund 262’000 Franken.
Für ergänzende Informationen steht die Abteilung Finanzen gerne unter Telefon 041 789 70 20 oder finanzen@ sins.ch zur Verfügung. Die Detailzahlen zum Budget 2027 können während der Auflagefrist zur Gemeindeversammlung vom 25. November 2026 bei der Abteilung «Finanzen» eingesehen werden. Im Weiteren sind die Unterlagen unter der Rubrik Finanzen via Online-Schalter abrufbar.
Baubewilligungen
Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt:
– Burg Immo AG, Bösch 63, 6331 Hünenberg: Erstellung Kiesplatz, Abbruch Gebäude Nr. 1898, Parzellen 3648 und 3649, Bodenfeldstrasse 12, Sins (Vereinfachtes Verfahren) − Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau: Neubau Absturzsicherung Bachdurchlass Sinserbach B-346, Parzelle 2361, Kantonsstrasse K346, Sins
− Isenegger Urban, Abtwilerstrasse 34, 5645 Aettenschwil: Teilabbruch Scheune Nr. 256, Parzelle 2394, Oberdorf 4, Aettenschwil (Vereinfachtes Verfahren)
− Jöhr André und Silvia, Dorfstrasse 14, 5645 Fenkrieden: Neubau Klimaanlage, Parzelle 1224, Gebäude Nr. 41b, Dorfstrasse 14, Fenkrieden (Vereinfachtes Verfahren)
− Weidlich Mike, Brunnenweid 57, 5643 Sins: Verkleinerung Schwimmteich und Umgestaltung Garten, Neubau Klimaanlage, Parzelle 2875, Gebäude Nr. 1873, Brunnenweid 57, Sins
