Am vergangenen Sonntag machten sich die Rüter Dorfspatzen schon frühmorgens und bei strahlendem Wetter auf nach Schüpfheim ins schöne Entlebuch. Ziel war die Teilnahme am Schweizerischen Blaskapellentreffen, welches alle zwei Jahre stattfindet. Nach dem letzten Treffen in ...
Am vergangenen Sonntag machten sich die Rüter Dorfspatzen schon frühmorgens und bei strahlendem Wetter auf nach Schüpfheim ins schöne Entlebuch. Ziel war die Teilnahme am Schweizerischen Blaskapellentreffen, welches alle zwei Jahre stattfindet. Nach dem letzten Treffen in Weinfelden galt es, den 2. Platz Mittelstufe zu verteidigen.
Sämi Luthiger, unser Dirigent, hat uns trotz kurzer Probenzeit gut auf das Wettspiel vorbereitet. Und wie es bei den Spatzen manchmal so ist, ging auch dieser Auftritt nicht ohne einen Störmoment über die Bühne. Erreichte uns doch bei der Hinfahrt die Meldung, dass unser Trompeter Markus Hunziker nicht spielen kann. Ihm ist beim Apfelablesen ein Apfel mitten ins Gesicht geflogen und hat seine Lippen so stark lädiert, dass ein Spielen nicht mehr möglich war. Sämi Luthiger zog sofort alle Register seines grossen Beziehungsnetzes, und so gelang es ihm, Stefan Grüninger von den Dorfspatzen Oberägeri telefonisch aus dem Bett zu holen und zu überzeugen, in die Bresche zu springen. Mit nur einem kurzen Einspielen ging es schon auf die Wettspielbühne, wo Stefan seinen Part mit Bravour meisterte. Vielen lieben Dank an Stefan für diese tolle Geste und Kameradschaft.
Die Vorträge gelangen gut, und so durfte man auf eine gute Punktzahl hoffen. Mit der Punktzahl von 298 wussten wir im Moment noch nicht so recht, für welchen Rang es reichen sollte. Um 13 Uhr spielten wir zum Freikonzert im Dorfschulhaus auf. Im Anschluss genossen wir den herrlichen Tag draussen neben dem Bierwagen und hörten der Spitzenkapelle FIHU-SPA aus der Ostschweiz zu, welche sich spontan entschieden hatte, die Bühne nach draussen zu verlegen.
Um 16 Uhr war Rangverkündigung. Mit dem 5. Rang von 16 Kapellen der Mittelstufe dürfen wir zufrieden sein. Schon bald hiess es Abschied nehmen vom Entlebuch, und wir machten uns wieder auf den Heimweg Richtung Freiamt.
Für den Verein: Urs Ruckli