Die Klimafonds-Initiative klingt nach einem grossen Schritt für die Umwelt. In Wirklichkeit aber ist sie ein Milliardenprojekt ohne klare Grenzen, das am Schluss von uns allen bezahlt werden muss. Der Bund müsste jedes Jahr riesige Summen in einen Fonds einzahlen, egal ob das Geld ...
Die Klimafonds-Initiative klingt nach einem grossen Schritt für die Umwelt. In Wirklichkeit aber ist sie ein Milliardenprojekt ohne klare Grenzen, das am Schluss von uns allen bezahlt werden muss. Der Bund müsste jedes Jahr riesige Summen in einen Fonds einzahlen, egal ob das Geld vorhanden ist oder nicht. Das bedeutet: Höhere Steuern, höhere Abgaben oder neue Schulden. Genau das, was wir in der Schweiz nicht brauchen. Die Initianten versprechen viel, sagen aber nicht, wie das alles finanziert werden soll. Schon heute steigen Krankenkassen, Mieten, Energiepreise und Gebühren. Und jetzt sollen wir zusätzlich einen Fonds füttern, der praktisch ohne Kontrolle wächst. Das ist kein Klimaschutz, das ist ein Blankoscheck. Dazu kommt: Die Initiative greift massiv in die Wirtschaft ein. Sie will bestimmen, wie Unternehmen investieren, produzieren und planen sollen. Das gefährdet Arbeitsplätze, schwächt den Werkplatz Schweiz und macht uns abhängig von ausländischen Technologien. Klimaschutz ja, aber nicht mit Zwang und Milliarden, die ins Blaue hinaus verteilt werden. Wer etwas für die Umwelt tun will, setzt auf Innovation, Eigenverantwortung und regionale Lösungen, nicht auf einen zentralen Staatsfonds, der alles steuert. Die Schweiz war immer erfolgreich, weil sie pragmatisch und massvoll vorgeht, nicht weil sie teure Experimente startet. Darum sage ich klar: Nein zur Klimafonds-Initiative. Sie kostet viel, bringt wenig und gefährdet unsere wirtschaftliche Freiheit. Die Schweiz braucht Lösungen mit gesundem Menschenverstand, keine neuen Milliardenlöcher.
Franziska Stenico, Beinwil Präsidentin Mitte Bezirk Muri, Grossrätin