Das Mobilitätsprojekt VERAS überzeugt, weil es mehr ist als ein klassisches Strassenprojekt. Es ist eine durchdachte Gesamtmobilitätslösung, die verschiedene Verkehrsträger besser aufeinander abstimmt: Langsamverkehr (Fussgänger, Velo), Auto, Schwerverkehr, Bus und ...
Das Mobilitätsprojekt VERAS überzeugt, weil es mehr ist als ein klassisches Strassenprojekt. Es ist eine durchdachte Gesamtmobilitätslösung, die verschiedene Verkehrsträger besser aufeinander abstimmt: Langsamverkehr (Fussgänger, Velo), Auto, Schwerverkehr, Bus und Bahn. Gerade für eine wirtschaftlich starke Region wie den Aargau ist eine funktionierende Mobilität zentral. Heute führen Staus und unzuverlässige Verkehrsverhältnisse zu erheblichen Kosten für Unternehmen und Pendler. VERAS schafft hier Abhilfe, stärkt gleichzeitig den öffentlichen Verkehr und verbessert die Situation für den Langsamverkehr. Diese Kombination macht das Projekt überzeugend. Es ist ein pragmatischer, zukunftsgerichteter Ansatz, der sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Aspekte berücksichtigt. Er wird für künftige Projekte als Vorbild dienen, dessen bin ich mir sicher.
Ja, mit rund 384 Millionen Franken Projektsumme ist VERAS ein kostspieliges Unterfangen. Es gilt jedoch klar festzuhalten, dass diese Gelder von Gemeinden beschlossen wurden bzw. der Löwenanteil, die Beiträge von Kanton und Bund, aus eigens hierfür angelegten Spezialfinanzierungen stammen, gespiesen über Abgaben von Strassenbenützern. Das Geld fliesst zweckgebunden zurück als Investition in die Mobilitätsinfrastruktur. Weder werden deswegen die Steuern erhöht noch – wie von den Projektgegnern behauptet – andere Aufgaben der öffentlichen Hand zurückgestellt.
VERAS schafft Entlastung für die Dorfzentren, verbessert die Sicherheit für Fussgänger und Velofahrende und stärkt gleichzeitig den öffentlichen Verkehr durch die Entflechtung von Bahn und Strasse. Davon profitieren nicht nur Suhr, sondern das gesamte Wynen- und Suhrental sowie die Region Aarau. Im Freiamt konnte unlängst Sins durch die Ortsumfahrung massiv entlastet werden, solidarisch mitgetragen vom ganzen Kanton. Auch die Region Suhr benötigt dringend eine solche Entlastung und verdient unsere Unterstützung am 14. Juni mit einem klaren Ja zu VERAS.
Stefan Huwyler, Grossrat FDP, Muri