Im Freiamt wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wichtig funktionierende Verkehrslösungen für die Entwicklung einer Region sind. Die Umfahrung Sins hat gezeigt, wie stark ein Dorfzentrum von Verkehr entlastet und die Lebensqualität verbessert werden kann. Und auch in Muri wird seit ...
Im Freiamt wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wichtig funktionierende Verkehrslösungen für die Entwicklung einer Region sind. Die Umfahrung Sins hat gezeigt, wie stark ein Dorfzentrum von Verkehr entlastet und die Lebensqualität verbessert werden kann. Und auch in Muri wird seit Jahren über Möglichkeiten diskutiert, den Ortskern langfristig zu entlasten.
Genau deshalb sollten wir auch Verständnis dafür haben, dass andere Regionen des Kantons vor ähnlichen Herausforderungen stehen und Lösungen brauchen. Die Verkehrsprobleme im Raum Suhr betreffen längst nicht nur die unmittelbare Umgebung. Überlastete Verkehrsachsen wirken sich auf Pendlerinnen und Pendler, Unternehmen und Lieferverbindungen weit über die Region hinaus aus.
Mobilität endet heute nicht an Gemeinde-, Bezirks- oder Kantonsgrenzen. Gerade das Freiamt ist eng mit Zürich, Zug, Luzern und dem Raum Aarau-Lenzburg verflochten. Umso wichtiger ist es, dass zentrale Verkehrsknoten funktionieren. Das ist im Freiamt nicht anders als in der Region Aarau oder irgendwo sonst in der Schweiz.
Mit VERAS liegt ein breit abgestütztes Projekt vor, das nicht nur den Verkehrsfluss verbessert, sondern auch den öffentlichen Verkehr stärkt sowie mehr Sicherheit und Lebensqualität schafft. Solche Lösungen brauchen Weitsicht – und auch eine gewisse Solidarität zwischen den Regionen unseres Kantons.
Wer erwartet, dass die eigenen Verkehrsprobleme ernst genommen werden, sollte dies auch anderen Regionen zugestehen. Ein Ja zu VERAS ist ein Ja zu funktionierender Mobilität, regional und überregional.
Tobias Knecht, Präsident FDP Bezirk Muri, Muri