Seit wenigen Tagen hat das Freiamt wieder ein Maislabyrinth. Erstmals seit 1999 (damals in Muri) kann man sich in der Region wieder im Mais verirren. Der Verein Chnorrlimorrli und der Biohof Farngut haben zusammengespannt und diese neue Ausflugsmöglichkeit in Villmergen erschaffen.
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Seit wenigen Tagen hat das Freiamt wieder ein Maislabyrinth. Erstmals seit 1999 (damals in Muri) kann man sich in der Region wieder im Mais verirren. Der Verein Chnorrlimorrli und der Biohof Farngut haben zusammengespannt und diese neue Ausflugsmöglichkeit in Villmergen erschaffen.
Verlosung, Spielplatz, Kunst-Figuren
Nebst dem Maislabyrinth gibt es auch einen besonderen Silo-Spielplatz, das kleinste Motel der Schweiz, eine herrliche Aussicht und einen schattigen Chill-Bereich, wo man Getränke, Früchte und Glacé geniessen kann. Wer den Irrweg erfolgreich gemeistert hat, kann zudem an einer üppigen Verlosung teilnehmen, bei der es Preise im Wert von 5’000 Franken zu gewinnen gibt. Auch für Schulklassen und Kindergärten eignet sich der Besuch.
Denn im Labyrinth warten spannende Rätselaufgaben, und es werden lehrreiche Informationen vermittelt. Auch warten hinter bestimmten Mais-Ecken auch aufregende Figuren der Bildhauer Alex Schaufelbühl und Rafael Häfliger.
Organisatoren sind zwei Freiämter. Stefan Sprenger, ein kreativer Denker, Journalist und Kinderbuch-Autor. Und Reto Heiniger, ein engagierter Landwirt, der gerne auch mal Neues wagt. Kindern und Familien etwas bieten, die Liebe zur Natur und zur eigenen Region wecken und gemeinsame Erlebnisse ermöglichen, das treibt die beiden Organisatoren an. «Das Maislabyrinth soll ein Geschenk für die Menschen sein, besonders für Familien und Kinder. Eine gute Zeit in naturnaher Umgebung zu verbringen, ist unser Ziel. Beim Projekt waren ganz viele positive Menschen dabei, ob finanziell oder mit Zeit und Engagement. Schön, dass dies möglich war in unserer schnelllebigen Zeit», sagt Stefan Sprenger, der die Idee hatte. Er konnte Landwirt Reto Heiniger problemlos zum Mitmachen motivieren. «Es ist für mich eine Möglichkeit, Werbung für die Landwirtschaft zu machen und Verständnis zu wecken für unseren Beruf», sagt er. Beide haben viel Zeit und Energie in das Projekt gesteckt.
Organisiert ist das Ganze möglichst einfach. Es ist niemand da, der Eintritt kassiert, man geht davon aus, dass auch so bezahlt wird, am besten mit Twint. Es ist auch keiner vor Ort, der den Kiosk führt – auch hier zählt man auf die Ehrlichkeit der Besucher. «Wir vertrauen den Menschen», sagt Sprenger.
Geöffnet ist das Maislabyrinth in Villmergen bis Ende September täglich von 9 bis 19 Uhr. Alle Informationen unter: www.maislabyrinth-freiamt.ch
Für das OK: Stefan Sprenger