Warum unterstütze ich diese Initiative? Unsere Schweiz ist im Vergleich zu den umliegenden Staaten um vieles gesünder: Direkte Demokratie, wir können eingreifen, nicht nur wählen, unsere Lebensqualität ist grösser, unsere Möglichkeiten in allen Bereichen zu ...
Warum unterstütze ich diese Initiative? Unsere Schweiz ist im Vergleich zu den umliegenden Staaten um vieles gesünder: Direkte Demokratie, wir können eingreifen, nicht nur wählen, unsere Lebensqualität ist grösser, unsere Möglichkeiten in allen Bereichen zu investieren sind besser, unsere Vorsorge in allen Bereichen ist besser, usw. usw. Wir, die Bevölkerung unseres Landes, haben dafür hart gearbeitet, die richtigen Überlegungen unterstützt und mitgetragen. Darum ist es nicht erstaunlich, dass ein möglicher Zuwanderer in seine Überlegungen all die obgenannten Vorteile einfliessen lässt und als Einreisestaat die Schweiz wählt. Sicher nicht, um die Schweiz weiter zu bringen, sondern um vom guten Lohnniveau und guten Arbeitsbedingungen und, falls nötig, von vielen gemeinnützigen Institutionen und Unterstützungen zu profitieren. Diese Überlegungen sind leicht nachvollziehbar, ich würde in der gleichen Situation auch so handeln. Die Folgen sind bekannt, die Bevölkerung in der Schweiz nimmt viel zu schnell, in viel zu grossem Ausmass zu. Der Verkehr auf der Strasse, auch in ländlichen Gegenden, und ganz besonders auf Hauptstrecken, wird ständig dichter, ein Treffpunkt kann zeitlich nicht mehr festgelegt werden. Der Dichtestress ist ein geflügeltes Wort geworden. Die Lebensqualität nimmt ab. Die Lebensqualität hängt nicht nur von der Grösse des Sparkontos ab, viel Angenehmes, das zusehends verloren geht, gehört auch dazu. Klar, wirtschaftliche Überlegungen sind nicht von der Hand zu weisen. Aber, wo liegen die Prioritäten? Ungebremstes Wachstum oder Erhalt der bisherigen guten Lebensweise? Es wird jedes Jahr vorgerechnet, dass die eigenen Ressourcen schon wieder früher aufgebraucht sind und die Schweiz auf Importe jeder Art angewiesen ist. Die Umweltbelastung nimmt zu. Ist dieses übermässige Wachstum wirklich das, was unser Heimatland, unsere lebenswerten Schweiz wirklich weiterbringt?
Ich bitte Sie, liebe Leser, am 14. Juni die Möglichkeit wahrzunehmen, selber mitzuentscheiden und die Schweiz vor übermässigem Wachstum zu schützen.
Alois Hildbrand, Boswil