14 von 19 Gemeinden des Bezirks Muri gehören dem Gemeindeverband Regionale Integrationsfachstelle (RIF) Oberes Freiamt an. Mit Sitz und Räumlichkeiten in Muri liegt sie im Herzen des Bezirks.
IRIS CAGLIONI
Im stilvollen Refektorium des Klosters Muri fand ...
14 von 19 Gemeinden des Bezirks Muri gehören dem Gemeindeverband Regionale Integrationsfachstelle (RIF) Oberes Freiamt an. Mit Sitz und Räumlichkeiten in Muri liegt sie im Herzen des Bezirks.
IRIS CAGLIONI
Im stilvollen Refektorium des Klosters Muri fand die konstituierende Sitzung des Gemeindeverbands Regionale Integrationsfachstelle (RIF) Oberes Freiamt statt. An dieser ersten Sitzung wurde das Präsidium gewählt, die Mitglieder der Kontrollstelle nominiert und das erste Budget abgesegnet.
Formell bestand der Gemeindeverband bereits seit dem 13. März und der Annahme der Satzung durch den Kanton. Die Wahlen jedoch waren erstmals am Dienstag, 15. April durchführbar. Jetzt sind der Standort und das Logo bekannt, die Personalsuche läuft, und die Fachstelle kann in den kommenden Monaten den Betrieb aufnehmen.
Der Vorstand des neuen Gemeindeverbands RIF Oberes Freiamt setzt sich aus Gemeinderätinnen und Gemeinderäten der 14 Verbandsgemeinden zusammen. Anwesend an dieser ersten Tagung waren auch diverse Gäste sowie die Koordinatoren des Gründungsprozesses: Ursula Rey von der Koordinationsstelle Freiwilligenarbeit Oberes Freiamt und Wenzel Roth, Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau. Diese beiden Koordinatoren waren im Gründungsteam dabei und konnten wertvolle Erfahrungen aus ihren Fachbereichen beisteuern.
Murianer Gemeinderat als Präsident
Für die Wahl des Präsidiums stellte sich Daniel Räber, Gemeinderat Muri, zur Verfügung. Für das Vizepräsidium stand Jörg Ackermann, Gemeinderat Waltenschwil, zur Wahl. Beide stellten sich kurz vor und wurden im Anschluss einstimmig gewählt.
Als nächstes Traktandum galt es, die Mitglieder der Kontrollstellen zu nominieren. Diese werden von den Gemeinderäten aller beteiligten Gemeinden schriftlich gewählt. Nominiert wurden Dominik Blättler, Finanzkommission Sins, Thomas Käppeli Finanzkommission Merenschwand und Monika Rüttimann, Finanzkommission Muri.
Büroräume in Muri gefunden
Das Gründungsteam, welches in den vergangenen Monaten zusammen mit den beiden Koordinatoren Roth und Rey die Fachstelle aufbauten, konnte bereits Räumlichkeiten am Caspar-Wolf-Weg 2 in Muri mieten. Vizepräsident Ackermann erläuterte: «Im oberen Bereich befinden sich der Empfang und die Büros unserer Mitarbeitenden, im unteren Bereich gibt es Raum für Schulungen und Gespräche.» Weiter teilte er mit, dass das RIF einen Teil der benötigten Büromöbel von der Waltenschwiler Gemeindeverwaltung übernehmen kann, da diese neu eingerichtet wird.
Der Rekrutierungsprozess für die Mitarbeitenden ist noch nicht ganz abgeschlossen, daher konnten noch keine Namen bekannt gegeben werden. Was die Vorstände mit Stolz präsentierten, war das neu gestaltete Logo. Es soll das Miteinander aufzeigen. «Wir wählten bewusst die ausgeschriebene Form unseres Namens», so Ackermann.
Mit Elan geht es weiter
«Wir haben einen zarten Setzling gepflanzt, und der soll zu einem robusten Baum heranwachsen», meinte Räber mit Stolz. «Es ist eine richtige Erfolgsgeschichte. Denn es ist uns gelungen, 14 von 19 Gemeinden ins Boot zu holen.» Der Murianer Gemeinderat gehört zum Gründungsteam der RIF, genauso wie Jörg Ackermann, Waltenschwil, Franziska Stenico-Goldschmid, Beinwil, Roger Arnold, Sins, Hanna Hoenig, Mühlau und Claudia Dober, Merenschwand. Weiter sind am RIF beteiligt die Gemeinden Auw, Abtwil, Aristau, Besenbüren, Buttwil, Bünzen, Dietwil und Geltwil.
Räber wurde für seinen grossen Einsatz in dieser Gründungsphase von Claudia Dober herzlich verdankt. «Was Dani Räber anfasst, hat Hand und Fuss und funktioniert», lobte Dober.
Räber freut sich, dass der Verband nun nach den Wahlen handlungsfähig ist. «Es stehen verschiedene Verträge zur Unterzeichnung bereit.» Der budgetierte Umsatz für 2025 liegt bei 255’000 Franken und setzt sich aus 158’000 Franken von Beiträgen des Kantons und 97’000 Franken durch die Entschädigungen aus den Gemeinden zusammen. Das gibt einen definitiven Pro-Kopf-Beitrag von Fr. 2.95. «Wir gehen für das Budget 2026 vom selben Betrag aus», so Räber.