Am Samstag versammelte sich der komplette Gemeinderat, inklusive Verwaltungsangestellte und Fachpersonen, um die anwesenden Neuzuzüger von Abtwil zu begrüssen. Der Anlass findet alle zwei Jahre statt und soll zur aktiven Gemeinschaft im Dorf beitragen.
RAHEL ...
Am Samstag versammelte sich der komplette Gemeinderat, inklusive Verwaltungsangestellte und Fachpersonen, um die anwesenden Neuzuzüger von Abtwil zu begrüssen. Der Anlass findet alle zwei Jahre statt und soll zur aktiven Gemeinschaft im Dorf beitragen.
RAHEL HEGGLIN
Treffpunkt war um 9 Uhr beim Schulhaus. Von den insgesamt 150 Neuzugezogenen nahmen rund 50 die Einladung an. Jede einzelne Person wurde von den Anwesenden mit einem Händedruck willkommen geheissen. Pünktlich startete Gemeindeammann Stefan Balmer und übernahm die Begrüssungsrede. «Obwohl viele neuzugezogene Personen in der Gemeinde wohnen, sind wir von 1ʼ150 Bewohner auf 1ʼ109 geschrumpft», erklärte er und sorgte mit Informationen über sich für schmunzelnde Gesichter: «Ich bin schon seit dem letzten Jahrtausend im Gemeinderat tätig.» Nachdem er den Ablauf des Morgens erklärt hatte, stellten sich die anderen Gemeinderäte inklusive ihrer Ressortverantwortlichkeit vor. Danach galt es, sich in zwei Gruppen aufzuteilen, um weitere Informationen zu erhalten.
Einblicke in Projekte
Während eine Gruppe vor Ort in der Schule blieb und mehr über die Schulanlage und deren Funktionieren erfuhr, begab sich die andere Gruppe in die Kirche. Dort informierten Tatjana Hofmann und Katja Wildi über pastorale Themen und kirchliche Strukturen im Bezirk.
Vor der Kirche erläuterten Gemeindeammann Balmer und Gemeinderätin Michelle Pfenninger über aktuelle Bauvorhaben. Balmer informierte über das Meliorationsverfahren und darüber, dass im Spätsommer mit dem Bau eines neuen Baches gestartet wird. «Damit können wir Hochwasser vermeiden», so der Gemeindeammann. Pfenninger informierte über das Strassenbauprojekt «Sinserstrasse», welches Ende 2028 starten dürfte.
Vereine stellten sich vor
Nach den Informationsblöcken führte der Weg zurück zum Schulgelände und in die Turnhalle. Dort präsentierten sich verschiedene Vereine und Organisationen im Rahmen einer Tischmesse. Die Besucherinnen und Besucher konnten direkt mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen, Angebote kennenlernen und Kontakte knüpfen. Das Ziel dabei war für die anwesenden sich etwa der Schiesssportverein Abtwil-Oberrüti, der Frauenbund oder auch der Verein Abtwiler Dorfläbe. Aber auch der 24-Stunden-Laden «La Petite Épicerie» war mit einem Stand vertreten. Die Verantwortlichen erhoffen sich, dadurch viele neue Abtwilerinnen und Abtwiler für einen Einkauf zu gewinnen.
Feines aus der Region
Damit niemand nach diesen Informtionen hungrig blieb, offerierte die Gemeinde den Neuzugezogenen einen Brunch. Verantwortlich dafür war die Apéro-Chuchi Freiamt. «Schon früh morgens waren unsere Frauen aktiv und haben gebacken und vorbereitet», erklärte Agi Arnold. Sie kümmerte sich am Samstag um den Service. Dabei wurde sie von Helene Buchs und Rosane Müller unterstützt, die entweder im Service oder beim Kochen halfen. «Wir haben neben den fünf Kilogramm frischgebackenen Zöpfen auch sechs Kilo Rösti und 160 Tranchen Bratspeck dabei», verriet sie. Doch das war noch lange nicht alles. So konnten sich die Anwesenden die Bäuche auch mit Birchermüesli, Obst, Käse und verschiedenen Aufschnittsorten füllen und den Anlass bei interessanten Gesprächen ausklingen lassen.