Freiämter jäten Bio-Rüebli mit dem Laser-Roboter
25.09.2026 Firmen NeuigkeitenMarius Gächter, Joël Rüttimann und Mario Steinger sind in Abtwil und Sins aufgewachsen. Heute jäten sie mit ihrem Roboter Rüebli und stehen im Final des LUKB-Zukunftspreises 2026.
Mit ihrem Startup Precira entwickeln sie einen fahrerlosen Laser-Jätroboter für den Gemüsebau. Kameras erkennen mit künstlicher Intelligenz das Unkraut, Laserstrahlen zerstören es millimetergenau. Herbizide und Handarbeit braucht es dafür keine.
Diesen Sommer stand die Maschine erstmals im Einsatz für zahlende Kunden: Auf fünf Feldern in der Zentralschweiz jätete sie zweieinhalb Hektaren Karotten und sparte den Betrieben rund 400 Stunden Handarbeit. «Im Bio-Anbau sind wir bereits jetzt günstiger als Handarbeit», sagt Mitgründer Marius Gächter, «als nächstes wollen wir auch gegenüber von Herbiziden konkurrenzfähig werden».
Marius doktorierte in Physik an der ETH Zürich, Joël entwickelt seit Jahren KI-Systeme und Mario ist Elektroingenieur. Zwei Jahre lang bauten die drei Schulkollegen den Roboter nach Feierabend und an Wochenenden, seit Mai arbeiten sie Vollzeit daran.
Jetzt zählt jede Stimme!
Vom 21. September bis 5. Oktober entscheidet ein Publikumsvoting, ob Precira den LUKB-Zukunftspreis 2026 gewinnt. Der Förderbeitrag würde einen wichtigen Teil zum Bau der nächsten Robotergeneration beitragen. Scannen Sie den QR-Code und geben Sie den drei Freiämtern Ihre Stimme!


